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Baby in Salzburger Klinik gestorben: Strafverfahren gegen zwei Ärzte



Nach Angaben des Opferrechtsanwalts Stefan Rieder wurde eine Strafanzeige gegen zwei weitere ebenfalls untersuchte Ärzte eingereicht.

Der kleine David war am 16. April 2018 zu Hause über ein Sofa gefallen, woraufhin ein Muttermal auf der Wange zu bluten begann. Vorsorglich brachten die Eltern das Kind zu diesem Zeitpunkt nicht ins Krankenhaus. Obwohl der Junge nicht nüchtern war – er hatte zuvor gegessen -, wurde sofort unter Narkose eingegriffen. Kurz nach Abschluss der Operation inhalierte der Junge Erbrochenes. Elf Tage nach den Komplikationen starb er im Krankenhaus.

Ein Pädiatrie-Experte kam schließlich zu dem Schluss, dass die Operation später durchgeführt werden könnte und dass es David wieder gut gegangen wäre; Die Frist beträgt sechs Stunden. Außerdem waren zum Zeitpunkt des Verfahrens noch nicht alle Möglichkeiten zur Blutstillung ausgeschöpft. Die Operation wurde nicht so dringend angezeigt, um das Aspirationsrisiko bei einem unreifen Kind in Kauf nehmen zu müssen. Die vorliegende Blutung wäre bei einer Druckbehandlung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Stillstand gekommen. Nach dem Anästhesiebericht musste ein Anästhesieschlauch für die künstliche Beatmung verwendet werden.

Im "David-Fall" hatte die Staatsanwaltschaft in Salzburg fünfzehn Ärzte und die Salzburger Landeskrankenhäuser nach dem Vereinshaftungsgesetz wegen grober Fahrlässigkeit untersucht. Die Ärzte waren Kinderchirurgen und Anästhesisten, die dies getan haben seitdem vom Dienst suspendiert und ein dreistufiges Notfallteam im Krankenhaus.

Der Prozess gegen das Notfallteam und die SALK nach dem Verbandsverantwortungsgesetz sei "eingestellt" worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Marcus Neher, am Montag auf Ersuchen der APA. In Bezug auf das Notfallteam ist nach Ansicht der Experten & # 39; Berichten zufolge kann davon ausgegangen werden, dass für diese Personen kein medizinisches Fehlverhalten nachgewiesen werden kann, das für den Beginn des Todes medizinisch ursächlich gewesen wäre, erklärte Neher. Und die SALK hat kein organisatorisches Verschulden verantwortlich gemacht, das sich im Zusammenhang mit dem tragischen Tod des Kindes ausgewirkt hätte.

Der Staatsanwalt gab keine Auskunft über den Fall gegen die beiden anderen Ärzte. Der Anwalt des Opfers, Stefan Rieder, der vorab Informationen erhalten hatte, erklärte auf Antrag der APA, dass "eine Strafanzeige gegen den Kinderarzt und den Anästhesisten eingereicht wurde". Es wird von einer grob fahrlässigen Verletzung ausgegangen. "Für die Eltern des Jungen ist eine schnelle strafrechtliche Abhandlung ein wichtiger Bestandteil der Trauerverarbeitung", betonte der Salzburger Anwalt. "Die eingereichte Petition ist der nächste Schritt, ich hoffe auf einen größeren Prozess."

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