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Der Innsbrucker Caterer Cammerlander beantragt Insolvenz



Innsbruck – Die Cammerlander GmbH in Innsbruck beantragt nach Angaben des Gläubigerschutzverbandes KSV 1870 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Betroffen sind alle Höfe: das Restaurant Löwenhaus, das Restaurant Cammerländer inklusive Tapabar und das Restaurant Geisterburg in Hall. Von dem anstehenden Insolvenzverfahren sind rund 70 Mitarbeiter betroffen. Der Schuldner habe dem Arbeitsmarktservice bereits eine entsprechende Mitteilung gemacht, so die Gläubigerschutzbeauftragten am Mittwoch in einer Stellungnahme.

Bezüglich der Insolvenzursachen gab der Geschäftsführer des insolventen Unternehmens an, dass sich der Umsatz nicht wie geplant entwickelt habe. Darüber hinaus ist der Wettbewerb in der Gastronomie in Innsbruck und Hall sehr hart. Letztendlich wären erhebliche Investitionen an den Standorten in naher Zukunft unabdingbar.

Nach Angaben des KSV geht die Geschäftsführung der Cammerlander GmbH von einer Restschuld von rund 500.000,00 € aus. Diese Summe unterliegt jedoch gewissen Unsicherheiten und die tatsächliche Höhe der Verbindlichkeiten wird erst im Laufe des Verfahrens ersichtlich. Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Informationen wird erwartet, dass die abgegrenzten Verbindlichkeiten nur "sehr begrenzt wiedereinziehbaren Vermögenswerten" gegenüberstehen.

"Die Sanierung des Schuldners wird nicht in Betracht gezogen und die Schließung der Betriebe wahrscheinlich", sagte KSV1870-Bauleiter Tirol Klaus Schaller. Leider ist zu befürchten, dass die Mitarbeiter des Unternehmens kurzfristig ihren Arbeitsplatz verlieren. (TT.com)


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