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ÖFB-Frauen siegen in Nordmakedonien | DiePresse.com



Österreich musste nicht unbedingt glänzen, gewann aber mit 3: 0 und kann nach drei Spielen eine perfekte Bilanz vorweisen.

Österreichs Fußballerinnen haben auch das dritte Spiel der Europameisterschaft gewonnen, ohne ein Gegentor zu kassieren. Beim 3: 0 gegen Nordmakedonien vor 137 Zuschauern in der Todor Proeski Arena in Skopje glänzte die Mannschaft von Dominik Thalhammer nicht immer spielerisch und verpasste viele Möglichkeiten. Am Ende besiegelten Nicole Billa (34.), Sarah Zadrazil (45 +2) und Barbara Dunst (78.) den sicheren Sieg. Bereits am Dienstag (1

7:55 Uhr, live ORF Sport +) werden die ÖFB-Frauen in der südlichen Stadt Kasachstans empfangen.

Spielerische Lösungen im letzten Drittel haben den ÖFB-Teamchef zur höchsten Prämisse erklärt, in der ersten halben Stunde wussten die Österreicher auch, welche Räume gut zu nutzen sind. Doch Julia Hickelsberger, Nicole Billa oder Lisa Makas konnten die guten Angriffe nicht mit Toren krönen, nur ein Elfmeter löste die Blockade: Billa kehrte zu ihrem 22. Mannschaftstor zurück (35.).

Anstatt dem Spiel zusätzliche Ruhe zu geben, verfälschen die Pass der ÖFB-Frauen zunehmend die Vorstellungen weniger. Die Mazedonier ihrerseits wurden mutiger und hielten mit Hilfe der Passivlinie des schwachen Schiedsrichters in den Zweikämpfen mit großer Härte durch. Nach einmaligem Eckball musste Torwart Manuela Zinsberger zweimal eingreifen, fast im Gegenzug erhöhte Zadrazil nach idealer Vorbereitung von Makas unmittelbar vor der Pause auf 2: 0.

Krasse Vollendungsschwäche

Nach der Pause kam Österreich fast jede Minute zu den besten Chancen, scheiterte aber an der eigenen Unfähigkeit oder der starken Torhüterin Panchurova. Nur der eingewechselte Dunst traf nach einem schönen Haken im Strafraum und mit etwas Glück, weil der Ball zum 3: 0-Endstand abgefälscht wurde.

Obwohl der Erfolg am Ende nie in Frage gestellt wurde, müssen die Österreicher an der mangelnden Chancenausnutzung arbeiten, wodurch nicht nur ein besserer Tordifferenz, sondern auch Sicherheit für die schwierigen Zweikämpfe mit Frankreich im Frühjahr bestand leicht verschenkt.

"Wir sind oft gut zwischen den Zeilen und unzähligen Torchancen geraten. Es war unser großer Nachteil, den Gegner nicht für seine destruktive Spielweise bestraft zu haben", stritt Thalhammer mit dem Ergebnis. "Wir hätten hier noch sechs, sieben, acht Tore machen können oder sollen."

(swi)


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