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Social Media erhöhen das Risiko für Depressionen bei Kindern und Jugendlichen



Wie sich die Nutzung sozialer Medien auf die Psyche von Kindern auswirkt

Die Nutzung sozialer Medien scheint sich negativ auf die Psyche unserer Kinder auszuwirken. Laut einer neuen Studie neigen Kinder, die stundenlang fernsehen oder soziale Medien nutzen, eher zu Depressionen.

Die jüngste Studie der Universität von Montreal ergab, dass Kinder, die stundenlang in sozialen Medien arbeiten oder fernsehen, mehr Depressionen entwickeln. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischen Zeitschrift "JAMA Pediatrics" veröffentlicht.

Übermäßige Nutzung von Social Media kann sich negativ auf das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen auswirken. (Foto: Gesina Ottner / fotolia.com)

Das Selbstwertgefühl von Teenagern wird durch soziale Medien beeinflusst

Die Forscher stellten fest, dass die Kinder, die täglich am längsten ferngesehen oder soziale Medien genutzt hatten, in der Region waren Die in der Regel schwersten Symptome einer Depression. Das Sehen anderer Menschen mit nahezu perfekten Körpern oder einem glamourösen Lebensstil kann das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Instagram und Facebook können eine echte Abwärtsspirale auslösen, indem sie Kindern viele solcher Bilder zeigen. Die Forscher empfehlen daher, die Nutzungsdauer von Fernsehgeräten und sozialen Medien zu beschränken.

Welchen Effekt hatten Computerspiele?

Die Studie untersuchte 3.826 Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren. Je länger diese Kinder Fernsehen oder soziale Medien nutzten, desto wahrscheinlicher entwickelten sie depressive Symptome. Die Nutzung von Computerspielen oder Computern aus anderen Gründen, wie beispielsweise dem Surfen im Internet, hat nach Angaben der Autoren jedoch keine Auswirkungen.

Verschärfte Regulierung erforderlich?

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Nutzung von Social Media und Fernsehen wichtige Prädiktoren für Depressionen im Jugendalter sind. Die Regulierung der Nutzung sozialer Medien und des Fernsehens könnte eine Möglichkeit sein, jungen Menschen dabei zu helfen, mit depressiver Stimmung oder Anfälligkeit für depressive Symptome besser umzugehen.

Betrachtungsentscheidungen verschärfen weiterhin das Problem

Soziale Medien und Fernsehen sind Medien. Die Jugendlichen präsentieren häufig Bilder von anderen Menschen, die in besser bezahlten Jobs arbeiten, einen perfekten Körper und einen aufregenderen oder reicheren Lebensstil haben. Je mehr der depressive Zustand eines Menschen seine Betrachtungsentscheidungen beeinflusst, desto angemessener werden Inhalte vorgeschlagen oder konsumiert, die eine Depression aufrechterhalten und verstärken, erklären die Autoren der Studie. Es gab jedoch auch einige Kritiker, die sich über die Vollständigkeit der Studie beschwerten, jedoch nicht eindeutig nachweisen konnten, dass Fernsehen und soziale Medien Depressionen verursachten. (as)

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