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29 Deutsche sterben – Identifikation geht weiter



Bei einem Busunglück auf der Insel Madeira wurden mehrere Dutzend Menschen getötet. Laut dem portugiesischen Präsidenten sind alle Opfer Deutsche. Der Bus fuhr einen Damm hinunter in ein Haus.

Das tragische Ende eines Osterurlaubs unter der südlichen Sonne: Bei einem Busunglück auf der Atlantikinsel Madeira kamen mindestens 29 Menschen ums Leben, darunter 18 Frauen und 11 Männer Nach Angaben der portugiesischen Regierung starb der Tod der Toten noch immer, sagte das Krankenhausmanagement auf Madeira in einer Pressekonferenz.

Der von Urlaubern benutzte Bus brach an einem Mittwochabend in der Gemeinde Caniço in ein Wohngebäude ein, dessen einziger Insasse zum Zeitpunkt des Unfalls laut portugiesischen Medien nicht zu Hause war.

Die Polizei war am Donnerstag noch beschäftigt, um Spuren zu sichern. Als ein dpa-Reporter von der Unfallstelle berichtete, sammelte er Pol. Als ein dpa-Reporter vom Unfallort berichtete, sammelten oder durchsuchten Polizisten Ausweise oder andere Dokumente.

"Portugal und Deutschland sind unter gemeinsamen Schmerzen vereint"

] Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa spricht den Hinterbliebenen sein Beileid im Namen aller Portugiesen aus. Er sah die Toten an und sagte: "Mir wurde gesagt, dass sie alle Deutsche sind." In einer Botschaft an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schreibt er: "Momentan sind Portugal und Deutschland im gemeinsamen Schmerz vereint."

Der Bus befand sich am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço, in der die Touristen im Hotel "Quinta Splendida" die Osterferien verbrachten, von der Straße in einer Kurve abwanderten und einen Abhang hinunter auf ein Wohngebäude stürzten. Laut Medienberichten waren Urlauber zwischen 40 und 50 Jahren von ihrem Hotel zu einem Restaurant in der Provinzhauptstadt Funchal unterwegs.

Dreitägige Trauer in Portugal

Die portugiesische Regierung ordnete eine dreitägige Trauer an. Lokale Medien zitierten eine Erklärung des Ministerrates, um die Trauer und Solidarität aller Portugiesen mit den Opfern und ihren Familien zum Ausdruck zu bringen.

Die Zeitung "Observador" berichtete an Bord von insgesamt 57 Personen. 27 von ihnen wurden bei dem Unfall verletzt. Zwei konnten bereits das Krankenhaus verlassen. Unter den Verletzten befanden sich laut Auskunft zwei Portugiesen: der Fahrer und ein Fremdenführer.

Madeira Island: Hier passierte der schwere Busunglück mit 29 Toten. (Quelle: t-online.de)

Der Unfall war um 18.30 Uhr im Caniço östlich von Funchal eingetreten. Zwei Dutzend Rettungswagen waren im Einsatz, die Polizei hat den Unfallort abgeriegelt. Auf Videos wurde gezeigt, wie Helfer Verletzte unterstützten und in Sicherheit brachten. Im Hintergrund waren Botschaftersirenen zu hören.

Die portugiesische Regierung will Schwerverletzte auf das Festland schicken. Die Luftwaffe will drei Maschinen nach Madeira schicken. Die Bundesregierung prüft auch den Einsatz eines Rettungsflugzeugs der Luftwaffe, um die verletzten Deutschen schnell zu unterstützen.

Die Ursache des Unfalls war zunächst unklar. Medien berichten, dass wahrscheinlich ein mechanisches Problem die Ursache war – entweder ein Ausfall der Bremse oder ein Gaspedal. Der Staatsanwalt leitete eine Untersuchung ein. Der Fahrzeughalter behauptete, dass er uneingeschränkt mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeitete. "Es ist unser Wille und unser Wunsch, dass alle Fakten, Gründe und Verantwortlichkeiten des Unfalls ermittelt werden", zitierte die Nachrichtenagentur Lusa am Donnerstag eine Erklärung des Transportunternehmens SAM.

Aufgrund des milden Klimas ist Madeira das ganze Jahr über bei Urlaubern beliebt. Immer mehr Deutsche reisen zur "Blumeninsel".


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