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Alphabet-Aktie: Huawei-Sanktionen verunsichern Lieferanten und Kunden – 20.05.19



Lieferanten und Kunden von Huawei kämpfen mit den Folgen der amerikanischen Sanktionen gegen den chinesischen Smartphone-Hersteller und weltgrößten Netzwerk-Ausrüster.

The US-Internet-Riese Google, dessen Android-Betriebssystem auf Huawei-Handys ausgeführt wird, stoppt die technische Unterstützung von Huawei-Nutzern – von Updates bis zum Zugriff auf Google-Apps -, nachdem die USA Exportbeschränkungen for the Business with the Chinesen verhängt haben. Auch der erste Chip-Hersteller hat ein Huawei vorerst eingestellt. Infineon betonte am Montag allerdings, nur ein kleiner Teil des Geschäfts mit Huawei sei davon betroffen.

Trotzdem gingen die Aktien von Chip-Lieferanten wie Infineon und STMicroelectronics zu Wochenbeginn in die Knie. Infineon-Papiere gaben fünf Prozent nach, STMicro-Aktien sieben Prozent, die österreichischen AMS sogar zehn Prozent. Auch Aktien des Huawei-Rivalen Apple verloren deutlich.

"Man kann davon ausgehen, dass ihr Geschäft mit Huawei ziemlich schwach ist, wenn die US-Regierung ihre Meinung nicht ändert", sagte Analyst Janardan Menon von Liberum. Selbst wenn europäische Chipkonzerne nicht direkt von den Sanktionen betroffen sind, träfen sie die Hürden, die USA Huawei in den Weg stellten. Dabei hofften die Chip-Hersteller, dass sie ihr Geschäft im zweiten Halbjahr erholt haben.

The allergrößte Part of the products, the chinese in the bezögen is not from sanctions of affects. Nur Produkte mit Ursprung in den USA dürften nicht mehr ohne weiteres geliefert werden. Die Chinesen kaufen bei Infineon for allem Strommanagement-Chips, bei denen sich der Konzern aus Neubiberg bei München als weltweit führend sieht. LUMENTUM LIEFERT NICHT MEHR

Die US-Regierung hat Huawei im Handelskrieg mit China auf eine schwarze Liste gesetzt. Seither brauchen amerikanische Firmen eine Erlaubnis der Regierung, wenn sie ein Huawei liefern wollen. Lumentum, ein Hersteller von Smartphone-Teilen, hat als erstes Unternehmen offiziell eingeräumt, liefert ein Huawei, das eingestellt wird, um ̵

1; und seine Umsatzziele zu haben. Mit den Chinesen erwirtschaftete Lumentum zuletzt ein Sechstel des Umsatzes. Das Unternehmen liefert auch eine Apple Gesichtserkennungs-Technologie Face ID.

Nach einem Bericht von "Bloomberg" wurden die US-Chipkonzerne von Intel, Qualcomm, Xilinx und Broadcom ebenfalls erläutert beugen und prüfe Konsequenzen. Ein Insider sagte, Nutzer von Huawei-Smartphones bekämen damit keine Android-Updates mehr. Der "Google Play" -App Store für Musik und Filme und die zugehörige Sicherheitssoftware funktioniert auf Huawei-Handys aber weiter. Wie das bei zukünftigen Smartphone-Modellen aussieht, ist unklar. Um den Kunden "YouTube" -Videos, den Browser Google Chrome oder das E-Mail-Programm Gmail anbieten zu können, benötigt Huawei eine Lizenz. "Huawei hat damit nur noch Zugang zur frei verfügbaren Android-Version", sagte der Insider. Huawei arbeitet seit Jahren an einer eigenen Technik, um nicht auf Android angewiesen zu sein.

KEINE CHANCE OHNE GOOGLE-APPS

, vor allem nach Europa. Das alles für die Chinesen nun auf dem Spiel, sagte Branchenanalyst Richard Windsor. "Android-Handys haben keinen Zugang zu Google-Diensten außerhalb Chinas, verkauft zu werden."

Auch das Bundeswirtschaftsministerium befasst sich mit der Huawei-Blockade. Man prüfe die Auswirkungen auf deutsche Firmen, sagte eine Sprecherin von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Sie kritisierten, dass die Regierung in Washington Firmen aus anderen Staaten ihren Willen aufnötigen wolle. Konkreten Handlungsbedarf gebe es aber noch nicht. Der IT-Verband warnte vor einem "Flächenbrand": "Werden kritische Bauteile oder Software-Module nicht mehr geliefert, kann einen vollständigen Produktions- oder Wartungsprozess zum Liegen bringen, Unternehmen existenziell gefährdet und im Extremfall ganze Volkswirtschaften ins Straucheln bringen", sagte Bitkom-Chef Achim Berg zu Reuters. "Wir bewerten derzeit unsere Beschaffungsstrategie neu."

rtr


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Bildquelle: Aly Song / Reuters


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