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Die linke Currywurst – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM



Die Linke Currywurst

Die Linke ist das neue Zentrum. Alles darüber hinaus schon auf der rechten Seite. Die ursprüngliche Mitte wurde aufgelöst. Sie muss sich entscheiden. Übernimm die Macht der Interpretation oder sei ein Nazi. Die politischen Koordinaten haben sich seit geraumer Zeit stark verschoben. Vor allem Journalisten der sogenannten "Qualitätsmedien" haben mit ihrer Art der Themenstellung und Aufarbeitung in den letzten Jahren einen wesentlichen Beitrag zu diesem Wandel geleistet.

Es wird deutlich: Es ist nicht das eigentlich eher kleine Spektrum von bereits sozial isolierten Rechtsextremisten, das die Polarisierung der Gesellschaft vorantreibt. Das extreme Problem mit Herbert Grönemeyer, dessen extreme Ansichten wieder prominente Unterstützung finden, heißt nach wie vor a politisches Zentrum von einer Mehrheit deutscher Journalisten und Politiker.

Das eigentliche Problem bei der wiederentdeckten prominenten Politisierung von Herbert Grönemeyer zum "Lochis" ist nicht, dass diese Leute eine Meinung haben, die sie natürlich auch vertreten dürfen. Nein, es ist frei von jeglicher Kritik, sich mit einer meist linksgrünen Medienlandschaft mit diesen totalitären Ansichten auseinanderzusetzen.

Beispielsweise schreibt SPIEGELOnline, Herbert Grönemeyer habe mit seinen Äußerungen "Wut von rechts" erregt und sich auf AfD-Politiker bezogen, die Grönemeyers Ausbruch mit der NS-Propaganda verglichen hatten. Der preisgekrönte ZEIT-Journalist und Autor Henning Sußebach twittert : "Wunderbar, wie verängstigt man ist, wenn die Mitte zurückbrüllt." Unterdessen haben sich viele deutsche Nachrichtenredakteure am Sonntagnachmittag Mühe gegeben, den Schaden durch Unterlassen zu begrenzen.

So erwähnt der Deutschlandfunk in seinem Bericht am liebsten die heiß diskutierte Textzeile, in der Grönemeyer "diktieren" will, "wie eine Gesellschaft aussehen soll". Stattdessen zitiert man die weitaus weniger problematische Passage, in der der Künstler fordert, "keinen Millimeter nach rechts zu bewegen". Es folgt wieder das Urteil, das unter anderen AfD-Politikern Grönemeyers Aufruf zum Ausdruck gebracht und mit der nationalsozialistischen Propaganda verglichen hat. Ein Satz, der übrigens nicht nur bei SPIEGEL-Online und beim Deutschlandfunk, sondern auch beim Tagesspiegel, Merkur und anderen Nachrichtenseiten zu finden ist. Last but not least möchte der ansonsten begabte Micky Beisenherz in seiner Kolumne eine "Lanze für den Sänger" brechen, deren Aussage "keinen Millimeter nach rechts bewegen wollen" ihm Goebbels Vergleiche mit "rechten Trollen" eingebracht hätte . "

"Bist du nicht für uns, bist du gegen uns?" Rhetorik

Es ist diese Art und Weise, mit Grönemeyers Aussagen umzugehen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, die sicherstellt, dass genau das soziale Zentrum, für das man glaubt, verantwortlich zu sein, allmählich verschwindet. Weil sie keine Erwähnung findet. Denn es gibt nur die Gleichgesinnten, die für Grönemeyer und gegen "Hass und Ausgrenzung" springen, und diejenigen, die zusammen mit "AfD-Politikern" ihren rechten Hass leugnen, die Grönemeyer-Aussagen mit NS-Propaganda "

Wer schreibt, dass" AfD-Politiker und andere "sich selbst gestört haben, will eine Verbindung herstellen, die unterdrückt, dass es nicht nur Rechte gibt, sondern auch Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die aufgrund ihres liberalen Verständnisses von Demokratie, stört der totalitäre Tenor von Grönemeyer. Diejenigen, die nicht aus politischen Gründen hysterisch schlachten, ebenso wie Teile der AfD. Diejenigen, die sich sowohl vom Linksextremismus als auch vom Rechtsextremismus unterscheiden. Diejenigen, die sich um die Wahrung liberaler Werte kümmern und für die gerade dadurch "Sie nicht für uns sind, sind Sie gegen uns" Rhetorik der Grönemeyer dieser Welt und ihrer Sympathisanten in Presse und Politik, die Luft in dieser Gesellschaft immer enger.

Weil es nicht um Grönemeyers Positionierung gegen "Hass und Ausgrenzung" ging, da es immer so schön ist, wenn es darum geht, deutlich zu machen, dass sich jeder, der sich nicht auf die gleiche Seite stellt, automatisch für Hass und ausschluss ist oder was die neue linke "mitte" dafür hält. Es ging nicht um seine Aussage "einen Millimeter nach rechts" oder die Angst, dass ein wachsender Teil der Gesellschaft nach rechts offen ist, die ich sonst teile. Nein, es ging ausdrücklich um die Aussage, "wie eine Gesellschaft aussehen soll". Aus diesem Grund jubelten ihn seine Fans begeistert und völlig unkritisch an, während seine Stimme brach. Deshalb dankt ihm der Bundesaußenminister für seine Worte. Keiner der Stimmen, die in diesem Land öffentliches Gewicht haben, scheint zu begreifen, dass linker und rechter Extremismus zwei Seiten derselben Medaille sind. Dass es Grönemeyer und Co. nicht um das Zentrum gegen das Gesetz geht, sondern um das Streben nach einer einzigen "wahren" Weltanschauung und damit um den Kampf gegen alle, die es nicht teilen. Und das führte zu Nötigung, Knechtschaft, Menschenverachtung und Gewalt sowohl im Nationalsozialismus als auch in der DDR.

Moral ist und bleibt ein subjektiver Wert. Eine auf dem Zeitgeist basierende Intuition, die gerade aus diesem Grund nicht zur Prämisse politischer Leitlinien werden kann. Was immer von einigen geteilt und von anderen abgelehnt wird und somit die freie, pluralistische Gesellschaft nie berücksichtigt. Der Anspruch, eine "wahre" Moral- oder Weltanschauung durchzusetzen, endet also immer im Zwang, an dessen Ende die Knechtschaft aller und die Gewalt gegen diejenigen steht, die diese Moral nicht teilen. Wenn Sie das nicht verstehen, sollten Sie in Bezug auf Herbert Grönemeyer nicht über Currywurst schreiben, Politik machen oder singen.


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