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Dow Jones schließt mit Minus: Schwankende Ölpreise erhöhen die US-Aktienmärkte



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Bange blickt auf die Wall Street.

(Foto: imago images / UPI Photo)

Ein Drohnenangriff auf saudi-arabische Ölförderanlagen reduziert die Produktion dort kurzfristig drastisch. Der darauffolgende Anstieg der Ölpreise drückt die Stimmung an der Wall Street.

Die Angriffe auf das Ölvermögen Saudi-Arabiens haben auch die Anleger in New York verunsichert. Der Ölpreis ist am Montag so hoch gestiegen wie seit dem Golfkrieg Anfang der 90er Jahre. Viele Anleger haben ihr Geld in Sicherheit gebracht. Aktien und Gold waren gefragt, während Aktien auf der Verkaufsliste standen.

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Der Dow Jones Index of Defaults fiel in New York am frühen Nachmittag um 5 Prozent auf 27.076 Punkte. Der breitere S & P 500 fiel um 0,3 Prozent auf 2.997 Meter. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,3 Prozent auf 81

53 Punkte. Dax und EuroStoxx50 gaben jeweils um 0,7% nach und lagen bei 12.380 bzw. 3518 Punkten.

Höhere Ölpreise belasten die Erholung der Weltwirtschaft, sagte Jochen Stanzl, Chefanalyst bei CMC Markets. Im Moment waren die Abschläge an den Aktienmärkten jedoch begrenzt. Dies zeigt, dass Investoren derzeit keine Eskalation zu einem militärischen Konflikt in der Region erwarten.

Der Ölsorte Brent aus der Nordsee stieg um fast 20 Prozent und kostete 71,95 Dollar pro Barrel (159 Liter) so viel wie vor vier Monaten, kehrte aber im Zuge des Handels einen Großteil des Anstiegs wieder zurück. Durch die Angriffe auf die Ölplattformen in Saudi-Arabien am Wochenende wurden fünf Prozent der weltweiten Erdölproduktion abgebaut. Die USA machen den Iran für die Drohnenangriffe der vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen aus dem Bürgerkriegsland Jemen verantwortlich. Der Iran weist die Anschuldigungen zurück. Solange es nicht zu einer Eskalation der Situation kommt, sollten nach Ansicht von Marktexperten die Auswirkungen auf den Ölpreis begrenzt sein. "Vor dem Angriff sprachen alle über ein Überangebot, und die US-Schieferölproduktion konnte ausgebaut werden, um einen starken Preisanstieg zu verhindern", sagte Rupert Thompson, Chefanalyst bei Kingswood.

An der Wall Street befanden sich diese Aktien im Besitz von Energieunternehmen, die die Kurse gewonnen hatten. Die Anteile von Marathon Oil, Devon Energy, Concho Resources und Apache stiegen auf 13 Prozent. Die Titel von ExxonMobil und Chevron gewannen jeweils rund zwei Prozent. Mit einem Rabatt von bis zu sieben Prozent gerieten die Papiere der Fluggesellschaften American Airlines und Delta Air Lines jedoch unter Druck. Kerosinpreise stellen den größten Kostenblock in der Branche dar.

Raytheons Anteilsbesitz stieg um 2,7 Prozent, nachdem JPMorgan das Rüstungsunternehmen auf "Übergewicht" hochgestuft hatte. Die Papiere von General Motors gaben um 4,4 Prozent nach. Zum ersten Mal seit 2007 ist der Autobauer bundesweit im Streik. Nach Angaben der Gewerkschaften beträgt der Streik etwa 48.000 Arbeitnehmer pro Stunde.


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