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EZB: Mario Draghi erwägt eine neue Geldflut im November





EZB-Präsident Mario Draghi will in den letzten Monaten seines Mandats den Start seiner Nachfolgerin Christine Lagarde erleichtern. Wie der SPIEGEL aus dem Umfeld der Zentralbank erfuhr, will Draghi den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen bis November fortsetzen, um die fragile Wirtschaft in der Eurozone zu stützen. Draghi möchte, dass Unternehmen mehr investieren und Verbraucher mehr konsumieren.

Wie der Mechanismus funktioniert, wird im folgenden Comic erklärt:

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Bilder

Erklären des Comics:
Warum die EZB massive Schatzanweisungen kauft


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Weitere Informationen im SPIEGEL

Ausgabe 30/2019

Wie Boris Johnson seine Landsleute gegen Europa stößt

Oben Darüber hinaus wird der Hinweis der EZB zur Erhöhung des Bußgeldsatzes von den Banken in Betracht gezogen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Daher sollte die Kreditvergabe von Banken zusätzlich stimuliert werden. Eine solche Entscheidung sei bereits im September möglich.

Darüber hinaus möchte Draghi das Inflationsziel der Zentralbank lockern. Die EZB verfolgt derzeit das Ziel, die Inflationsraten im Euroraum "unter, aber nahe bei 2%" zu halten. In Zukunft soll das Ziel genau zwei Prozent betragen.

Der EZB-Rat erörterte dies auf seiner jüngsten Tagung. Das Ziel sei der Öffentlichkeit leichter zu erklären als die bisherige Formulierung, argumentieren Befürworter.

Draghi möchte auch, dass die EZB längere Zeit höhere Inflationsraten zulässt, wenn sie seit Jahren unter der Marke liegt. Mit dieser Neuausrichtung will Draghi verhindern, dass die EZB künftig die Geldpolitik straffen muss, auch wenn der Preisanstieg etwas über zwei Prozent liegt.

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