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Finanztest prüft Sicherheit: Die besten TAN-Verfahren für Online-Banking





  Insbesondere mit dem Betriebssystem sollten die mit dem Browser und dem obligatorischen Virenschutzprogramm angebotenen Updates sofort installiert werden.

Insbesondere mit dem Betriebssystem sollten die mit dem Browser und dem obligatorischen Virenschutzprogramm angebotenen Updates sofort installiert werden. (Foto: imago / PhotoAlto)

Dienstag, 1

6. Oktober 2018


Immer mehr Bankfilialen schließen, viele neue Banken bieten ohnehin nur Online-Konten an. Darüber hinaus werden Girokonten, die der Kunde nicht am Computer mitführt, immer teurer. Alle Gründe, die für Online-Banking sprechen. Aber ist das auch sicher?

Online-Banking spart Zeit und oft Geld im Vergleich zu einer Bankfiliale. Außerdem erleichtert es Ihnen, Ihre eigene finanzielle Situation im Auge zu behalten. Bankkunden sollten jedoch sicherstellen, dass sie Verfahren für Transaktionen verwenden, die eine sehr hohe Sicherheit bieten.

Dazu gehören derzeit ChipTan (einschließlich BB Bank, Berliner Volksbank, Postbank, Hamburger Sparkasse), PhotoTan (einschließlich Comdirect Bank, Commerzbank) und BestSign (Postbank) in Verbindung mit einem Kartenleser (einmal neun bis 30 Euro) sowie der App-basierte QR-TAN (1892direkt), berichtet "Finanztest" (Ausgabe 11/18). Die Tester haben die Online-Banking-Verfahren von 22 Kreditinstituten überprüft.

Die eher verbreitete Variante SMS-TAN, bei der die Transaktionsnummer (TAN) für die Freigabe von Übermittlungen per SMS auf dem Smartphone, den Informationen zufolge nur ein mittleres Sicherheitsniveau bietet – ebenso wie die App basierte Varianten von PhotoTan und BestSign sowie alle Smartphone-Apps von Banken, an die TANs gesendet werden (AppTAN-Verfahren). Je nach Bank sind bis zu neun Cent pro übertragener TAN für SMS-TAN und AppTAN fällig.

Sicherheitsgarantie von der Bank?

Die Tester klassifizieren die Verfahren eTan + und iTAN als unsicher. Letzteres ist die klassische Papierliste mit gedruckten, nummerierten TANs. Aufgrund einer neuen EU-Zahlungsdiensterichtlinie können Banken dieses Verfahren nach dem 14. September 2019 jedoch nicht mehr anwenden.

Die Experten beraten insbesondere Kunden, die beispielsweise TAN-Verfahren mit mittlerer oder niedriger Sicherheit verwenden müssen, weil dies der Fall ist keine Alternative, Möglichkeit, eine Sicherheitsgarantie von Ihrer Bank zu haben. Dies bedeutet, dass die Bank die Haftung übernimmt, auch wenn der Kunde grob fahrlässig handelt und der Kunde im Schadensfalle nicht nachweisen muss, dass er vorsichtig war. Es ist optimal, wenn eine solche Garantie von Anfang an für alle Kunden in den AGB festgelegt ist – was im Vergleich jedoch nur bei zwei der 22 Banken der Fall war.

Denn Betrüger versuchen oft auch Kunden zu bankieren Wenn sie manipulieren, dass sie freiwillig Online-Banking-Daten preisgeben oder unwissentlich zum Wohle der Kriminellen Überweisungen tätigen, sollte man immer besonders vorsichtig sein, vor allem mit Nachrichten im E-Mail-Posteingang. In diesem Fall: Wenn Mails von unbekannten Absendern auf Links klicken und keine Anhänge öffnen – und misstrauisch werden, wenn sie nach sensiblen Daten in Mails oder sonstigem Handlungsdruck gefragt werden, zum Beispiel wegen einer angeblichen Kontosperrung oder eines gefälschten Updates von Benutzerdaten.

Insbesondere sollten das Betriebssystem, der Browser und das zwingend erforderliche Antivirenprogramm Updates sofort installiert werden. Außerdem sollte man eine Firewall verwenden; Für Windows 10 ist ein solches Programm standardmäßig aktiviert. Die Experten empfehlen Bankkunden, keine öffentlichen Computer für Online-Banking zu nutzen.

Quelle: n-tv.de


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