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G-7-Gipfel: Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer ein, um Randalierer zu bekämpfen



Im Ausland Gipfeltreffen von Biarritz G-7

Die Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer ein, um Randalierern entgegenzuwirken.

| Lesezeit: 3 Minuten

Lange Themenliste für die großen Industrienationen

In Biarritz beginnt der G-7-Gipfel der großen Industrienationen. Und es gibt viel zu diskutieren: der Handelsstreit zwischen den USA und China, der Iran-Konflikt oder sogar der Klimawandel.

Biarritz an der Atlantikküste wurde für das Treffen der Staats- und Regierungschefs in eine Festung umgewandelt. Am Samstag gingen mehrere Tausend auf die Straße. In einem Nachbarort kommt es zu kleineren Straßenschlachten.

B Eine nicht genehmigte Demonstration von Hunderten von Gegnern des G7-Gipfels hat zu Unruhen in der Nähe von Biarritz geführt. Die Sicherheitskräfte setzten in Bayonne Tränengas und Wasserwerfer ein, nachdem Steine ​​aus den Reihen der Demonstranten geflogen waren, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa am Samstagabend. Es gab auch Gauner in Bayonne. Wie die zuständige Präfektur am Abend berichtete, gab es keine Verletzungen. Geschäfte wurden nicht beschädigt.

Bayonne ist der Nachbarort von Biarritz. Die Zusammenstöße waren hauptsächlich auf Brücken zum historischen Zentrum von Bayonne zurückzuführen. Die Innenstadt wurde von Sicherheitskräften abgesperrt, auch Anwohner passierten die Absperrungen nicht und mussten stundenlang warten.

Zuvor war eine Versammlung von Gipfelgegnern im südwestlichen französischen Hafen von Hendaye friedlich. Nach Angaben der Veranstalter haben rund 15.000 Menschen daran teilgenommen. Frankreich setzt über 13.000 Polizisten und Gendarmen ein, um den Gipfel zu schützen. Unruhen sollten nicht toleriert werden, hatte Innenminister Christophe Castaner gesagt.

  Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas- und Wasserwerfer in Bayonne ein

Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas- und Wasserwerfer in Bayonne ein

Quelle: AFP / THOMAS SAMSON

  G7 SUMMIT / PROTEST

Quelle: REUTERS

Kurz vor dem G7-Gipfel wurden am Freitagabend drei junge Deutsche zu Haftstrafen verurteilt. Ein Gericht in Bayonne verurteilte die drei Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren wegen angeblicher Gewalttaten zu zwei bis drei Monaten Gefängnis. Sie wurden von Waffenbeschuldigungen freigesprochen.

Die drei wurden am Mittwoch an einer Autobahnmautstelle in der Nähe von Biarritz festgenommen. In ihrem Auto fand die Polizei eine Tränengasgranate, Sturmhauben, einen Eispickel und laut Staatsanwaltschaft Dokumente "der äußersten Linken". Die Ermittler teilten den Deutschen mit, dass sie nicht auf dem Weg nach Biarritz seien, sondern in Spanien campen. Zusätzlich zu der Inhaftierung erließ das Gericht ein fünfjähriges Wiedereinreiseverbot für Frankreich gegen die drei.

  Proteste auf dem G7-Gipfel

Quelle: Getty Images / Gari Garaialde

Vier Polizisten wurden am Freitagabend in Urrugne bei einem Feuerwerk leicht verletzt. Dies wurde von der Präfektur gemeldet.

Verletzte Demonstranten

Es gab auch Berichte über Verletzungen seitens der Demonstranten. 17 Personen wurden festgenommen, weil sie gegen die Konvention und das Verbot der Verschleierung verstoßen hatten. Urrugne liegt etwa 20 Kilometer von Biarritz entfernt. Es gibt ein großes Protestlager der G-7-Gegner.

Schon am Nachmittag gab es Spannungen, weil Demonstranten einen Kreisverkehr besetzen wollten. Schließlich versperrten die G-7-Gegner den Weg zum Protestlager und errichteten kleine Barrikaden. Die Polizei benutzte dann Gummigeschosse.

  Französische Polizisten setzten Tränengas- und Gummigeschosse gegen die Demonstranten ein

Französische Polizisten setzten Tränengas- und Gummigeschosse gegen die Demonstranten ein

Quelle: AP / Bob Edme

Der Badeort Biarritz Der G-7-Gipfel wird am Samstag beginnen, ist fest gesichert und für Demonstranten unzugänglich. Rund um Biarritz gibt es verschiedene Protestlager. Frankreich rüstet sich während des Top-Events mit mehr als 13.000 Sicherheitskräften gegen Unruhen aus. Am Samstagmittag ist eine große Demonstration gegen den Gipfel geplant.

Die Themenliste der Staats- und Regierungschefs ist lang, auf der Bewältigung zahlreicher Krisen und Konflikte, unter anderem der Waldbrände im Amazonasgebiet und des Iran-Konflikts.


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