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Gerry Weber auf dem Weg zur Rettung: 50 Millionen Euro von Investoren





Der kämpfende Modehersteller Gerry Weber hat eine andere Perspektive. Die Finanzinvestoren Robus Capital Management und Whitebox Advisors einigten sich darauf, dem in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen bis zu 49,2 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wie das Unternehmen am späten Montagabend bekannt gab. Dies soll es dem Modehersteller ermöglichen, das Insolvenzverfahren im Spätherbst abzuschließen.

Der Bevollmächtigte Christian Gerloff sagte am Dienstag, dies sei "der entscheidende Schritt bei der Umstrukturierung". Sprecher Johannes Ehling sagte, mit der verbindlichen Investitionsvereinbarung zur finanziellen Restrukturierung des Unternehmens im Rahmen eines Insolvenzplans habe Gerry Weber erneut eine "hervorragende Perspektive für die Zukunft".

Die Entscheidung fiel wenige Tage vor der Großauftragsmesse CPD in Düsseldorf. Ohne Zustimmung bestünde die Gefahr, dass viele Modehändler ihre Bestellungen aus Sorge um die Rentabilität des Unternehmens gekürzt hätten.

Anleiheinhaber & # 39; Treffen muss noch stimmen

Gerry Weber ist seit Jahren in der Krise. Die Gruppe leidet nicht nur unter dem Rückgang der Ladenbesucher in den Innenstädten. Auch eigene Fehler, vor allem zu hohe Investitionen in ein eigenes Shop-Netzwerk, erschwerten das Unternehmen. Ende Januar musste die Gruppe Insolvenz anmelden.

Das Konzept der Rettung muss nun von den Gläubigern gebilligt werden. & # 39; Treffen. Die Gläubiger & # 39; Das Komitee hat den Investitionsvertrag und die Eckpfeiler des geplanten Insolvenzplans bereits einstimmig gebilligt, der unter anderem einen teilweisen Forderungsverzicht der Gläubiger vorsieht. Und der vom Gericht bestellte Administrator Stefan Meyer ist damit einverstanden.

Die Gründerfamilie muss weichen

Die im vergangenen Sommer eingeleitete Neuausrichtung des Modeherstellers, zu der die Schließung von rund 1

46 Filialen in Deutschland gehört, wird laut Vorstandssprecher Ehling nun wirksam. Es soll unter den neuen Eigentümern fortgesetzt werden.

Für die ehemaligen Gerry Weber-Aktionäre bedeutet die Vereinbarung jedoch, dass sie entschädigungslos aus dem Unternehmen gedrängt werden. Dies gilt auch für die Gründerfamilie um Gerhard Weber. Es werden neue Aktien ausgegeben, die zunächst vollständig an Robus und Whitebox gehen.


  Firmengründer Gerhard Weber (Foto von 2014)


DPA

Firmengründer Gerhard Weber (Foto von 2014)

Die Forderungen der Gläubiger gegen das Modeunternehmen belaufen sich auf rund 300 Millionen euro. Der geplante Insolvenzplan bietet den Gläubigern die Möglichkeit, zwischen einem klassischen Barausgleich und verschiedenen Finanzinstrumenten zu wählen, von denen sie in der künftigen positiven Entwicklung des Unternehmens profitieren könnten.


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