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Historischer WM-Konkurs besiegelt – Deutschland ist gescheitert



Sport (DPA)

Historischer WM-Konkurs besiegelt – Deutschland gescheitert

| Lesezeit: 4 Minuten

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Mesut Özil läuft enttäuscht über das Feld. Foto: Ina Fassbender

Quelle: dpa-infocom GmbH

Der Weltmeister ist draußen. Nach einem völlig enttäuschenden 0: 2 gegen Südkorea scheitert Fußball-Deutschland zum ersten Mal in seiner 84-jährigen WM-Geschichte in der Gruppenphase. Die Firmentitelverteidigung ist abgestürzt.

K asan (dpa) – Unterwegs! Titelverteidiger Deutschland stürzte nach einem schändlichen Endspiel bei der WM in Russland. Nationaltrainer Joachim Löw war durch das 0: 2 (0: 0) gegen Südkorea über den Rasen der Kasaner Arena verwirrt.

Der entthronte WM-Trainer konnte K.o nicht schlagen. fass nicht an. Der Schläferfußball gegen begrenzte Südkoreaner wurde mit der historischen Vorrunde bei einem Weltcup-Turnier bestraft.

Youngg-won Kim (90. + 2) und Hyeung-Min Son (90. + 6) besiegelten die peinliche Niederlage in der Nachspielzeit. Weil Schweden gegen Mexiko mit 3: 0 gewann, hätte nicht einmal eine Nullnummer ausgereicht. Die langsam agierende Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw fiel sogar mit drei Punkten Rückstand auf die Südkoreaner auf den letzten Platz in Gruppe F zurück. Schweden und Mexiko (jeweils 6) befinden sich im Achtelfinale.

"Es ist schwer in Worte zu fassen. Wir haben bis zum Schluss daran geglaubt. Wir haben den Ball nicht ins Tor gesteckt. Wir hatten genug." Chancen. Das hat uns heute den Hals gebrochen », beschwerte sich Mats Hummels und zog ein hartes WM-Fazit:" Das letzte überzeugende Spiel war im Herbst 2017. Es ist ein sehr, sehr bitterer Abend. "

Vier Jahre nach dem Triumph von Rio Nach nur zehn Turniertagen endete die Firmentitelverteidigung mit dem Tiefpunkt der deutschen WM – Geschichte. Schon am Donnerstag geht es zurück nach Deutschland, wo ab jetzt auch heftige Debatten über die Englisch: www.germnews.de/archive/dn/1995/02/11.html Trotz WM – Vertrag mit Bundestrainer Löw sollte es bis 2022 dauern, denn Deutschland, wie 1958, 1978 und 1994, konnte seinen WM – Titel nicht mehr verteidigen, ebenso wie Italien 2010 und Spanien 2014 kam nach drei Spielen auch als Meister.

Nach dem wichtigen letzten Putsch gegen Schweden setzte Löw seine konsequente WM-Rotation fort und nahm fünf Wechsel vor, diesmal traf er auch Thomas Müller, seinen zukünftigen Kollegen aus München Leon Goretzka kam 2010 und 2014 für seine Turnierpremiere zum fünffachen Weltcup-Torschützen, hatte aber große Probleme, seine Rolle auf der rechten Seite zu finden, ebenso Niklas Süle, der in der Innenverteidigung neben Rückkehrer Mats Hummels den suspendiert Jérôme Boateng, kam zu seinem ersten WM-Spiel. Die gegen Schweden abgeschirmten Mesut Özil und Sami Khedira durften erneut im Mittelfeld teilnehmen. Löw Signal: Der Wettbewerb wird aufrechterhalten. Aber: Der Effekt fehlte.

"Wir hoffen auf eine gewisse Frische, Dynamik und Schnelligkeit", erklärte Teammanager Oliver Bierhoff kurz vor dem Anpfiff zur ZDF-Personalauswahl des Bundestrainers. Das hatte Co-Trainer Marcus Sorg bereits als sehr wichtiges Kriterium genannt.

Löw 'taktischer Beobachter auf den Tribünen konnte keine guten Nachrichten per Funk an die Bank übermitteln. Nur Frische, Dynamik und Geschwindigkeit fehlten im deutschen Spiel – auch bei Khedira und Özil, die eher im phlegmatischen Mexiko-Modus agierten. Eine lange Probephase beider Teams brachte vor allem Slow-Motion-Fußball im Mittelfeld. Die Struktur war schwer und träge. Ungenaue Pässe und Flanken, zu wenig Bewegung: So ging das Offensivspiel nicht los.

Die Südkoreaner kamen zu dem Schluss. Torhüter Manuel Neuer hatte nach einem Freistoß von Woo-Young Jung (19.) große Freistoß-Probleme, rettete sich dann aber mit einem massiven Aufwand vor Heung-Min Son. Der Stürmer von Tottenham Hotspur kam kurz nach (25) zu einem Volleyschuss.

Die Hitze in Kasan konnte nicht als Entschuldigung dienen. Das deutsche Spiel wurde langsamer, als die Wolga am Stadion vorbeifloss. Neben der mangelnden Dynamik gab es auch ein taktisches Manko. Wenn der eher agile Timo Werner immer wieder auf die Flügel ausweicht, gibt es keine Möglichkeit im Angriffszentrum anzugreifen. WM-Rekordtorschütze und Löw-Assistent Miroslav Klose sah es auf den Tribünen neben Boateng mit Besorgnis. Als Werner (43.) dann endlich zu Ende ging und den Pfosten traf, hätte ein Tor wegen eines Fouls von Jonas Hector ohnehin gezögert. Es gab Pfeifen vom deutschen Fanblock zur Halbzeit.

Goretzka (47.) hatte eine große Chance, die Führung zu übernehmen. Sein Kopfball wurde von Südkoreas Keeper Hyeon-Woo Jo glänzend pariert. Kurz nach den Schweden gegen Mexiko in Jekaterinburg führte Werner eine weitere große Chance aus. Jetzt wurde der Druck größer und größer. Löw reagierte und brachte Stürmer Gomez für den enttäuschenden Khedira.

Auch Müller (63) wurde vom entthronten Weltcup-Trainer gestürzt. Das zweite schwedische Tor erleichterte die Startposition. Jetzt gab es nur noch ein Ziel, um den K.o. abwenden. Gomez hatte nach 68 Minuten eine gute Chance, verfehlte den Ball aber vor dem Tor. Die Körpersprache fehlte, die Aufzucht. Dies waren nur verzweifelte Aktionen. Nur Mats Hummels schüttelte sich immer wieder und hatte die Chance, Lucky Punch (87.) zu köpfen. Ohne Erfolg. Kim und Sohn besiegelten den historischen deutschen Fußballkonkurs.


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