قالب وردپرس درنا توس
Home / Unternehmen / Investoren übernehmen Gerry Weber – nw.de

Investoren übernehmen Gerry Weber – nw.de



Das insolvente Modeunternehmen aus Halle macht einen kräftigen Schritt nach vorn. Stefan Schelp

16.07.2019

 |

Stand 16.07.2019, 14:10 Uhr




Marc Uthmann



Halle. Der insolvente Modekonzern Gerry Weber International AG hat den vielleicht wichtigsten Schritt auf dem langen Weg der Sanierung geschafft. Die Investoren Robus Capital Management Ltd. und Whitebox Advisors LLP schießen dem Unternehmen 49,2 Millionen Euro zu. De facto sind sie die neuen Eigentümer des Unternehmens. Ihr Plan: Im ersten Schritt werden alle Aktien eingezogen und auf Null gesetzt, im zweiten Schritt werden neue Aktien ausgegeben, die ausschließlich von den beiden Investoren gezeichnet werden. Neben den vielen Kleinanlegern verlieren auch die Gründerfamilien Weber und Hardieck ihre Aktien und damit jeglichen Einfluss auf das Unternehmen. Die Familie Weber hatte zunächst noch keinen mitgeboten, war dann aber ausgestiegen. Voraussichtlich wird die Gerry Weber AG auch von der Börse genommen. Durch das Einziehen der Aktien verliere die Gesellschaft ohnehin ihre Börsenzulassung. Die müsste dann neu beantragt werden. Ob das passiert ist, ist noch offen. Die Gründerfamilien Weber und Hardieck sind raus "Damit gewinnt die Gerry Weber International AG eine hervorragende Perspektive für die Zukunft", freut sich der Vortandsvorsitzende Johannes Ehling. Der Schritt schaffe Klarheit für den Markt, die Mitarbeiter und die Lieferanten. CPD ist ein wichtiges Signal. Vorangegangen sei ein "intensiver Bieterwettkampf", sagt Sanierungsvorstand Florian Frank. "Das war ein Kopf-an-Kopf-Rennen." Letztendlich habe ich das Konzept durchgesetzt, das für die Gläubiger das günstigste Ergebnis bringe. Der Gläubigerausschuss hat die Transaktion mit all seinen Aspekten einstimmig gebilligt. Die Gläubigerversammlung, also die Gemeinschaft all the Gläubiger soll voraussichtlich im letzten Quartal 201

9 tagen, sie muss dem Insolvenzplan dann auch noch einmal zustimmen. Ehling geht davon aus, dass Sie das Thema Insolvenz spätestens im November erledigt haben werden. The business development include the sales as also using the plan. Offenlegung des Vorstands, ob über den bisherigen Plan hinaus weitere Stellen in den Läden und der Konzernzentrale abgebaut werden müssen. Über den gegenwärtigen Stellenabbau wurde es nach langen Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft gegeben. Übernahme in mehreren Schritten Die Übernahme der Gerry Weber AG erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst schießen die beiden Fonds Robus und Whitebox bis zu 49,2 Millionen Euro in das Unternehmen. Im nächsten Schritt soll eine mögliche Kapitalherabsetzung auf Null Euro vollzogen werden. Daran anschließend wird es eine Barkapitalerhöhung geben. Die alten Aktien werden eingezogen, eine "Entschädigung" für die Aktionäre gibt es nicht. So bitter das ist – die Aktionäre sind gewissermaßen Miteigentümer des Unternehmens und keine Gläubiger und stehen daher ganz am Ende der Kette. Das ist im Insolvenzrecht so geregelt. Die neuen Aktien sollen dann ausschließlich von Robus und Whitebox gezeichnet werden. Not the rights, well but the gläubiger could be more or less blue eye it come. Sie können zwischen drei Optionen wählen – "ein Potpourri", das es so bei einer Insolvenz noch nicht gegeben hat, versichert der Gerry-Weber-Vorstand. Die Gläubiger können entweder eine Barabfindung fordern. How to be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be "Sie werden aber deutlich überdurchschnittlich sein", versichert Sachwalter Stefan Meyer. Im Raum steht eine deutlich zweistellige Quote. Insgesamt 300 Millionen Euro werden für eine Kombination benötigt: 60 Prozent lassen und 40 Prozent in eine Anleihe einbringen, die 2022 mit Verzinsung zurückgezahlt werden soll. Dritte Option ist, die gesamte Gläubiger-Summe in the Wandelschuldanleihe einzubringen. "Wer sich dafür entscheidet, wird für das Risiko, das eingeht, eine höhere Befriedigung erhalten", erklärt Ehling. Die Gesamtschulden der Gruppe belaufen sich derzeit auf rund 300 Millionen Euro bei 1.500 Glüubigern, davon entfallen 262 Millionen auf die AG und rund 35 Millionen auf die Gerry Weber Retail GmbH. Über die Retail-Gesellschaft ist ein eigenes Insolvenzverfahren eröffnet worden. Ehling hofft, dass beide bis Anfang November abgeschlossen werden können und das Unternehmen dann endgültig seinen Neustart in Angriff nehmen kann.


Source link