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Katholisches Kollegium: Rektor verliert Posten – positiv äußert er sich zu Homosexuellen



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Katholisches Kollegium Rektor verliert Post – positiv kommentierte er Homosexuelle

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  Bibliothek der Katholischen Universität St. Georgen in Frankfurt   Bibliothek der Katholischen Universität Sankt Georgen in Frankfurt

Bibliothek der Katholischen Universität Sankt Georgen in Frankfurt

Quelle: REUTERS [19659010] Er wurde gewählt, aber der Vatikan verweigert ihm die Bestätigung: Der Rektor der Katholischen Universität St. Georgen kann seinen Posten nicht übernehmen. Grund ist offenbar seine Einstellung zu gleichgeschlechtlichen Paaren.

E r sprach sich für Homosexualität und den Segen gleichgeschlechtlicher Paare aus: Deshalb muss der Rektor der Katholischen Universität St. Georgen nun offenbar seinen Posten räumen.

Der vatikanische Bildungskongress weigert sich, den Jesuitenpater Ansgar Wucherpfennig als wiedergewählten Rektor anzuerkennen und fordert einen öffentlichen Widerruf seiner Positionen, berichteten der "Kölner Stadt-Anzeiger" und die "Frankfurter Rundschau".

Wucherpfennig wurde im Februar für eine dritte Amtszeit an der Spitze der Theologisch-Philosophischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main wiedergewählt. Die zuständige Kongregation des Vatikans lehnt ihn zwar ab, aber die notwendige Erklärung der Einhaltung, um im Amt zu bleiben, heißt es in den Berichten.

Der zuständige Bischof unterstützt Wucherpfennig

Wucherpfennig hatte 2016 die biblischen Verurteilungen der Homosexualität in einem Zeitungsinterview als "tiefsitzende, teilweise missverstandene Redewendungen" bezeichnet. Der Geistliche, der auch als homosexueller Pfarrer in der katholischen Stadt Frankfurt arbeitet, hat sich für eine stärkere kirchliche Anerkennung für gleichgeschlechtliche Liebhaber eingesetzt.

Der Bischof von Limburg, Georg Bätzing, der für Sankt Georgen verantwortlich ist, hat sich hinter Wucherpfennig versteckt. Er habe die Wiederwahl "uneingeschränkt" vereinbart, sagte ein Diözesansprecher die Blätter. Bätzing hatte in Rom auch deutlich gemacht, dass "Diözesen und Jesuitenorden gut beraten sind, bei der bewährten Universitätsleitung zu bleiben".

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Der Frankfurter Stadtdekan, Johannes zu Eltz, reagierte mit Wut und Unverständnis auf die Taten von Rom. Niemand war ein »lauterer Priester und ein unbestechlicher Wissenschaftler«, sagte Eltz zu den Zeitungen. "Die Frage nach seiner Integrität und seiner völlig ungerechtfertigten Bestrafung tut mir weh." Der Dekan fügte hinzu: "Wie dumm ist es eigentlich noch?"


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