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Lufttüchtigkeit: Ministerium prüft Wartungsfehler bei Lufthansa-Tochtergesellschaft





Nach der gefährlichen Absturzlandung eines Regierungsflugzeugs Anfang der Woche in Berlin-Schönefeld kann Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen untersuchen, ob es systembedingte Probleme bei der Instandhaltung der sogenannten Weißen Flotte gibt Tochtergesellschaft der Lufthansa. Die General Aviation Security wurde daher bereits am Mittwoch beauftragt, den Unfall am Dienstag, aber auch mehrere andere Vorfälle in den letzten Monaten zu untersuchen.

Bei der Untersuchung des obersten Flugermittlers der Bundeswehr geht es um die Frage, ob die Außenwartung von Regierungsjets nicht mit der nötigen Sorgfalt ausgeführt wurde. Die Ermittler vermuten nun, dass die massiven Probleme eines Regierungsflugzeugs des Typs "Global 5000" am Dienstag durch eine falsche Verdrahtung von Spoilern auf den Flugzeugflügeln ausgelöst wurden.

Gefährliche Pisten

Da der Businessjet direkt aus der Wartung durch Lufthansa Bombardier Aviation Services stammt, ist es wahrscheinlich, dass sie dort nicht gut funktionierten. Die falsche Einstellung des Spoilers war äußerst gefährlich. So befanden sich die Piloten bereits in gefährlichen Neigungen in der Luft, es kam sogar zu einem Stall. Bei der Notlandung verfehlte der Jet die Landebahn, rutschte über den Rasen und wurde massiv beschädigt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Zweifel an der Aufrechterhaltung der staatlichen Fluggesellschaften durch die Lufthansa bestehen. So kam der Jet, dessen Anti-Lock-System bei einem US-Flug von Bundesaußenminister Heiko Maas, direkt aus der Wartung durch Lufthansa ausfiel. Der Vorfall endete gut. Später stellte sich jedoch heraus, dass Lufthansa das defekte Fahrwerk während der Wartung gerade ausgetauscht hatte.

Nach dem Pannenflug ging die A340 sofort zurück in die technische Abteilung der Lufthansa und wurde umfassend geprüft. Bereits auf dem Rückflug zur Basis der Flugbereitschaft gab es jedoch wieder Probleme auf dem gleichen Chassis, das wiederum das sogenannte Anti-Skid-System blockierte, das dem Auto ähnlich ist, um das Blockieren der Reifen beim Aufstellen von kommerziellen Fahrzeugen zu verhindern Flugzeug.

Die Regierung verlässt die drei, um neue Regierungsflugzeuge des Typs A350 wiederaufzubauen?

Noch explosiver war 201

0 der Ausfall der Lufthansa Technik bei einer umfassenden Überholung der A340. Zu dieser Zeit wurde ein neues Kommunikationssystem in das größte Regierungsflugzeug eingebaut, aber die Luftfahrtbereitschaft der Bundeswehr wurde nicht wie beabsichtigt informiert über die Veränderung

Die Flucht des Bundeskanzlers im November 2018 zum G20-Gipfel in Argentinien stellte sicher, dass die Piloten nicht ausreichend auf einen Stromausfall in der Bordelektronik reagieren konnten. Normalerweise hätten sie den Kurzschluss leicht umgehen können. Ohne das wichtige Update des Flughandbuchs versagte jedoch das gesamte Kommunikationssystem und sie mussten nach Köln zurückkehren, der Bundeskanzler musste an der Endlinie nach Buenos Aires fliegen.

Lufthansa Technik hatte sich daraufhin zum Formalismus zurückgezogen, dass die Angaben zum Systemaustausch nicht zwingend waren. Eine entsprechende MIRROR-Meldung über den Fehler in der Instandhaltung hatte das Unternehmen dann mit dem allgemeinen Hinweis kommentiert, man halte die Vorschriften in der Luftfahrt ein. Die Aussage wurde dann von vielen Medien als Ablehnung interpretiert.

Die Untersuchung der Bundeswehr ist für Lufthansa Technik mehr als unangenehm. Die Tochtergesellschaft der deutschen Fluggesellschaft gilt als Premium-Dienstleister für die lukrative Expansion von Flugzeugen zu fliegenden Luxustempeln. Neben der Luftfahrtbereitschaft der Bundeswehr bedient das Unternehmen vor allem reiche Kunden aus aller Welt, die Flugzeuge mit allen Extras in fliegende Wohnungen umwandeln können.

Darüber hinaus soll die Forschung beeinflussen, ob die Bundeswehr auch die drei neuen Regierungsflugzeuge der A350 umbauen will oder nicht. Aufgrund des Alters der sogenannten Weißen Flotte hatte die Bundesregierung sehr spontan die Bestellung der drei neuen Jets in Auftrag gegeben, die erste sollte bereits Ende 2020 ausgeliefert und dann mit einer VIP-Kabine ausgestattet werden.

Lufthansa Technik war zunächst keine Meinung, um die Zweifel an der ordnungsgemäßen Instandhaltung von Regierungsflugzeugen aufkommen zu lassen. Der Sprecher des Unternehmens ließ entsprechende SPIEGEL-Anfragen vom Freitag nicht beantwortet.


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