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Nahrungsfallen: Wir sollten diese Essgewohnheiten loswerden




Köln –

Gesund essen ist nicht so einfach. Viele schwer zu durchbrechende Rituale haben sich eingeschlichen. Wir halten bewusst an anderen fest, weil wir sie für gesund halten.

Schließlich kann es nicht falsch sein, Kalorien zu zählen, leichte Produkte auszuwählen oder einfach eine Mahlzeit auszulassen.

Wir zeigen 9 Fallen, die jeden Tag für uns lauern – und uns fetter machen, ohne dass wir es merken.

Frühstücken Sie nicht

Wenn Sie morgens ohne Frühstück beginnen, beginnen Sie gleich mit dem ersten Fehler, noch bevor der Tag richtig begann. Die Tragödie: Wir ziehen das Energiedefizit schon lange mit, schließlich haben wir über Nacht alle Reserven aufgebraucht. Wir brauchen die Mahlzeit am Morgen, um die Durchblutung anzukurbeln. Wer davon Abstand nimmt, kommt in der Regel nicht richtig in Fahrt. Eine Studie mit Schülern hat zum Beispiel gezeigt, dass die Leistung von Schülern ohne Frühstück sinkt und ihre Konzentration nachlässt. Außerdem: Wer nicht frühstückt, hat ein höheres Risiko für Übergewicht. Denn: Tagsüber isst du umso mehr. Wer morgens nichts essen kann, sollte zumindest was trinken, sagen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Kalorienzählen

Zu viele Zahlen können den Spaß am Essen verderben. Wer keine Vollkornbrötchen mehr auf dem Teller sieht, sondern 1

32 Kalorien, sollte den Einfluss der Energiewertinformation auf sein Leben überdenken. Weil unser Körper nicht wie eine Kalorienverbrennungsmaschine funktioniert, sondern ein komplexer Organismus ist.

  Möhren mit Maßband

Viele Menschen sehen das Essen aufgrund von Zahlen und Kalorien nicht. Es geht darum, bewusst zu essen und zu genießen.

Und nicht jede Kalorie ist wie die andere. Dies zeigt beispielsweise eine Studie in der Fachzeitschrift Public Health Nutrition: Gerade kalorienreiche Lebensmittel mit hohem Fettgehalt wie Nüsse, Vollmilch oder Olivenöl werden durch blödes Kalorienzählen vermieden. Sie sind deutlich besser für den Körper als etwa sehr zuckerhaltige Lebensmittel. Laut einer anderen Studie sind Frauen, die Kalorien zählen, zusätzlich gestresst – was uns zum nächsten Punkt bringt.

Unter Stress essen

Wer gut ausbalanciert lebt, isst generell gut: Stress hingegen belässt unseren Cortisol-Wert im Blut. Das Stresshormon sorgt dafür, dass wir tendenziell auf ungesunde Snacks zurückgreifen. Stichwort: nervöses Essen. Natürlich ist es nicht verboten, einen Schokoriegel abzustellen. Um auf stressige Situationen vorbereitet zu sein, sollte man besser Vollkornprodukte essen. Mit ihnen steigt der Blutzucker nicht so schnell an und die notwendigen Kohlenhydrate werden nicht so schnell abgebaut – und wir müssen beim nächsten Stressangriff nicht wieder auf Schokolade zurückgreifen.

Belohnung Essen

"Haben Sie die Tafel Schokolade, ich verdiene es jetzt wirklich." Wir essen oft, um uns für etwas zu belohnen. Nach einem stressigen Arbeitstag stehen wir mehr auf Schokolade als auf einen gesunden Snack. Nach einer anstrengenden Trainingseinheit ist der Anteil der Nudeln, der auf dem Teller landet, größer als gewöhnlich. Dieser Fehler führt zu unnötigen Kilos, wie eine aktuelle britische Studie herausgefunden hat. Oft überschreiten die Kalorien, die wir verbrauchen, die tatsächlichen Kalorien, die von der Sporteinheit verbraucht werden. Es gilt die Regel. Wer abnehmen oder zumindest nicht zunehmen will, muss mehr oder genauso viele Kalorien verbrennen, wie er zu sich nimmt.

Übrigens essen

Essen am Schreibtisch ist garantiert lohnender sein, als in der Pause absichtlich zu essen. Sicher, Sie haben nicht immer Zeit für ein Drei-Gänge-Menü, aber für einen Ausflug in die Kantine oder ins nächste Bistro sollten Sie an stressigen Arbeitstagen eine halbe Stunde investieren. Auch wer beim Essen fernsieht, vergisst, dass Bruce Willis die Welt rettet und sich gleichzeitig alles in den Mund stopft. Deshalb bewusst essen – und genießen.

Viel Alkohol trinken

Tagsüber nur Vollkornprodukte, Salat, Gemüse, etwas Obst – und abends eine halbe Flasche Wein oder drei Gin Tonic? Es wird nicht dasselbe mit dem Abnehmen sein. Denn alkoholische Getränke sind als Mast nicht zu unterschätzen. Wer sehr gesund isst, dann aber regelmäßig Wein, Bier oder Cocktails konsumiert, nimmt natürlich nicht ab. Generell sollte man bedenken, dass einige alkoholfreie Getränke – wie ein Kakao oder ein großer Milchkaffee – fast so nahrhaft sind wie eine kleine Mahlzeit.

Essen leichter Produkte

Wenn auf der Verpackung "bio" oder "light" steht, dann diese Lebensmittel wirken gesünder. Diese Annahme veranlasst uns, mehr zu essen. Leichte Produkte sind nicht unbedingt die besseren Lebensmittel. Wer viel Süßstoff zu sich nimmt, geht aus einer Studie des Weizmann Institute of Science Rehovot nach minderwertiger bl guter Blutzuckerspiegel und steigt an. Zucker- und Fettersatzstoffe verwirren den Körper nach verschiedenen Studien. Dementsprechend hat der Körper eine hohe Kalorienmenge, die dann nicht kommt. Dies stört den Organismus – und möglicherweise Pfund auf der Waage.

Abnehmen

Ernährungsexperten sind normalerweise keine Fans von Diäten – nicht ohne Grund. Von einer grundlegenden Ernährungsumstellung profitieren Sie in der Regel langfristig. Generell sollte es keine verbotenen Lebensmittel geben: Ich würde also lieber ab und zu eine Tafel Schokolade essen, als Schokolade so lange zu verbieten, bis man endlich unkontrolliert Süßigkeiten in sich stopft – dann kommt der gefürchtete Jojo-Effekt. Wichtig: Um abzunehmen, müssen Sie nicht nur Ihre Ernährung dauerhaft ändern, sondern auch umziehen – so unangenehm das auch ist.

  Nichts ist verboten, nicht einmal Schokolade! Es ist besser, die Ernährung langfristig zu ändern und sich von Zeit zu Zeit einen Leckerbissen zu gönnen, als sich strikt zu ernähren.

Nichts ist verboten: nicht einmal Schokolade! Es ist besser, die Ernährung auf lange Sicht zu ändern und sich von Zeit zu Zeit einen Leckerbissen zu gönnen, als eine strikte Diät.

Wir trinken Soda statt Wasser

Eine Flasche Cola am Nachmittag, um ein Glas Limonade zu essen: Noch immer unterschätzen viele den hohen Zuckergehalt von Soda und Softdrinks. Oft klären Namen wie "light" oder "zero" den enthaltenen Zucker. Fruchtsäfte sind aber auch voller Zucker. Wer schlank bleiben will, sollte viel Wasser oder klaren Tee trinken – auch zu den Mahlzeiten. (rer / sar)


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