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Substanz in der Muttermilch tötet Krebszellen ab



HAMLET kann Krebszellen abtöten

Immer mehr Menschen auf der Welt leiden an verschiedenen Krebsarten. Dies weist darauf hin, dass die Behandlung und Diagnose von Krebs dringend verbessert werden muss. Forscher fanden heraus, dass eine Substanz in der Muttermilch Krebszellen töten kann.

Eine gemeinsame Studie der Universität Lund und der Universität Göteborg in Schweden ergab, dass eine in der Muttermilch enthaltene Substanz Krebszellen abtöten kann. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift "PLOS ONE" veröffentlicht.

Kann ein Stoff aus der Muttermilch zukünftig in der Medizin zur Abtötung von Krebszellen eingesetzt werden? (Foto: psdesign1 / fotolia.com)

HAMLET tötet Blasenkrebszellen ab

Obwohl die als HAMLET (Human Alpha-Lactalbumin Lthal to Tumor Cells) bekannte Substanz vor einigen Jahren in der Muttermilch entdeckt wurde, war dies möglich soll erst jetzt am menschen getestet werden. Patienten mit Blasenkrebs, die mit der Substanz behandelt wurden, schieden nach der Behandlung tote Krebszellen im Urin aus, was die Hoffnung weckte, dass HAMLET in Zukunft zu einem Medikament zur Behandlung von Krebs werden könnte.

Hamlet wurde zufällig entdeckt [19659002] HAMLET wurde ursprünglich zufällig entdeckt, als Forscher die antibakteriellen Eigenschaften von Muttermilch untersuchten. Weitere Studien zeigten, dass HAMLET ein Protein und eine Fettsäure enthält, die beide natürlich in der Muttermilch vorkommen. Bisher ist jedoch nicht nachgewiesen worden, dass der HAMLET-Komplex spontan in der Milch gebildet wird. Es wird jedoch spekuliert, dass sich HAMLET in der sauren Umgebung des Magens des Babys bilden kann, berichten die Forscher.

40 verschiedene Arten von Krebszellen wurden abgetötet

Laborversuche haben gezeigt, dass HAMLET Zellen von 40 verschiedenen Krebsarten abtötet, und Forscher untersuchen jetzt die Auswirkungen auf Hautkrebs, Tumoren der Schleimhäute und Hirntumoren. Es ist wichtig zu beachten, dass HAMLET nur Krebszellen abtötet und gesunde Zellen nicht beeinträchtigt.

Weitere Forschung ist erforderlich

Die Experten der Universität Göteborg konzentrierten ihre Forschungsarbeiten darauf, wie HAMLET von Tumorzellen aufgenommen werden kann. Sie versuchen die Wechselwirkungen der Substanz mit Zellmembranen zu verstehen. Weitere Forschung ist erforderlich, aber es bleibt zu hoffen, dass HAMLET schließlich zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden kann, die Krebszellen im menschlichen Körper abtöten. Dies wäre ein großer Schritt im Kampf gegen das weltweite Krebsrisiko. (as)

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Quellen:

  • Ann-Kristin Mossberg, Maja Puchades, Øyvind Halskau, Anne Baumann, Ingela Lanekoff ua: HAMLET interagiert mit Lipidmembranen und stört deren Struktur und Integrität in PLOS ONE (Request: 19.07.2019), PLOS ONE


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