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Wer zu viel Rhabarber isst, verliert Kalzium?



Ist Rhabarber ein Kalziumraubtier? Fragen – Mythen – Halbwahrheiten

Die Rhabarber-Ära hat begonnen. Jetzt lohnt es sich zu essen, denn das Gemüse, das oft mit Obst verwechselt wird, ist besonders zart und lecker. Viele glauben jedoch, dass Rhabarber ein wahrer Kalzium-Raubtier ist und daher eher ungesund ist. Wie viel Wahrheit steckt in dieser Aussage? Dazu gibt die Bundesanstalt für Ernährung (BZfE) Auskunft.

Rhabarber ist vielseitig in der Verarbeitung und liefert reichlich Mineralien und Vitamine mit einer sehr geringen Kalorienaufnahme. (Foto: volcanism / fotolia.com)

Der Säuregehalt von Rhabarber mit rotem Fleisch und rotem Stiel ist geringer als der von reinen grünen Stielen. Daher sind rote Sorten weniger scharf. Rhabarber liefert nur 13 Kalorien pro 100 Gramm. Es enthält Vitamin C, Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium und das Pektin der Verdauungsfasern. Aber was ist mit der enthaltenen Oxalsäure? Ist es ungefährlich, wenn das Gemüse in normalen Mengen konsumiert und richtig zubereitet wird?

Oxalsäure bindet das in den Stäben enthaltene Calcium.

Rhabarber enthält Oxalsäure. Dadurch wird das in den Stäben enthaltene Calcium gebunden. Letztere kann somit nicht in den Körper aufgenommen werden. Der größte Teil der Oxalsäure befindet sich jedoch in den Blättern, die daher nicht gegessen werden sollten. Die Stiele enthalten jedoch noch größere Mengen. Da Rhabarber jedoch ein typisches Saisonprodukt ist und erst im Frühjahr auf den Tisch kommt, ist der hohe Oxalsäuregehalt laut BZfE eher unproblematisch. "Der Effekt als sogenannter Calcium-Raubtier kann daher gefahrlos ignoriert werden", sagten die Ernährungsexperten der Bundeszentrale. Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel: Rhabarber – Rezepte, Gesundheit und Anwendung (sb)


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