قالب وردپرس درنا توس
Home / Wirtschaft / 20 Minuten – War das neue Defender-Comeback erfolgreich?

20 Minuten – War das neue Defender-Comeback erfolgreich?



Er ist für die echten Geländewagen, was den 911 unter den Sportwagen und die S-Klasse unter den Luxuslimousinen betrifft: Eine absolute Ikone. Umso schmerzhafter war es für die Fans und das Unternehmen, dass Land Rover vor mehr als drei Jahren die Produktion des Defender einstellte, der Nachfolger jedoch nicht fertiggestellt wurde. Doch jetzt ist das Warten endlich vorbei und mit viel Verspätung zogen die Briten in Frankfurt das Tuch des neuen Modells, das zum Jahreswechsel zunächst zu Preisen von 63.000 Franken als Langversion 110 in den Handel kommt. Die Kurzversion mit drei Türen, der Defender 90, wird ab dem nächsten Jahr für 57.000 Franken erhältlich sein.

Umfrage

Glaubst du, das Comeback ist dem neuen Verteidiger gelungen? Rein optisch!


Für die letzten Tests in den heißen Sand gehen



Mehr Playmobil als Pampa?

Das Ergebnis ist ein Auto, das auf den ersten Blick zum Werkzeug für Buschärzte, Wildhüter und Katastrophenhelfer für Spielzeug für Gutverdiener geworden ist und mehr an Playmobil erinnert als an die Pampa: Abgerundete Ecken, verspielte LED-Lichter vorn und hinten und eine eigenwillige Erscheinung Plastikfliesen im Fensterbereich an der Seite – nichts wurde vom Vorgänger übernommen. Aber zumindest auf den zweiten Blick hat Design-Chef Gerry McGovern gute Arbeit geleistet. Denn ohne in die Retrofalle zu geraten, hat er einen SUV gezogen, den Sie sofort als Defender erkennen, denn er hat den gleichen Charakter und die gleichen Eigenschaften – von den Seitenfenstern im Dach auf dem außen angeschlagenen Reserverad bis zur absolut horizontalen Gürtellinie .

WLAN und Aktivitätsschlüssel

Im Inneren waren die Designer ebenso gründlich und machten den Defender fit für das Rendezvous mit den Digital Natives: Es gibt zwar noch Griffe, offene Schrauben und Muttern, aber gleichzeitig bauen die Briten führte erstmals digitale Instrumente ein und ersetzte viele Bedienelemente durch einen großen Touchscreen. Sogar WLAN ist jetzt an Bord verfügbar und der Zündschlüssel wird zum Aktivitätsschlüssel, der als Armband zum Joggen oder Schwimmen verwendet werden kann.

Der neu eingeführte Klassiker wird nach wie vor in zwei Formaten als 110 mit fünf Türen und fünf, 02 Metern Länge oder mit ein paar Monaten Zeitversatz zum Preis von 6300 Franken als 90er angeboten. Es ist etwa einen halben Meter kürzer und hat dann nur noch drei Türen.

Motoren mit bis zu 400 PS

Wie beim Design bleibt auch technisch nichts beim Alten. War der Defender bis dato eines der letzten Geländefahrzeuge mit Leiterrahmen und Starrachsen, fährt er jetzt zusammen mit dem Discovery und stellt damit auch eine freitragende Karosserie her, die größtenteils aus Aluminium besteht. Es gibt einzeln aufgehängte Räder, einen elektronisch gesteuerten Allradantrieb und eine Geländesteuerung, wie sie von anderen Land Rover-Modellen bekannt sind.

Die Mittel und Wege mögen unterschiedlich sein, aber das Ziel bleibt unverändert: Der neue Defender will im Gelände die meisten anderen Geländewagen hinter sich lassen – bis auf das jetzt – dank der Elektronik – am Steuer keine 70 Jahre Erfahrung länger braucht.

Die treibende Kraft sind hier die neuen Ingenium-Motoren, der Land Rover zunächst mit Mild- und später sogar mit Plug-In-Hybrid-Technologie ausgestattet: Ein 2,0-Liter-Diesel mit 200 oder 240 PS, ein 2,0-Liter-Benziner mit 300 PS oder ein Reihensechszylinder mit drei Litern und 400 PS.

(Labor)


Source link