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Blutspenden werden jetzt auch auf Hepatitis E getestet.



Wer darf Blut spenden?

Die Liste "Blutspende SRK Schweiz" zeigt, wer spenden darf:

1. Gute Gesundheit
Der Spender sollte sich wohl fühlen.

2. Alter für Erstspender im Alter zwischen 18 und 60 Jahren, für Mehrfachspender bis 75 Jahre
Die ersten Spender müssen zwischen 18 und 60 Jahre alt sein. Regelmäßige Spender dürfen bis zum 75. Lebensjahr spenden. Da Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab dem 65. Lebensjahr zunehmen können, muss der Gesundheitszustand dieser Spender regelmäßig von einem Arzt des Regionalen Blutspendedienstes überprüft werden.

3. Mindestens 50 kg schwer
Das entnommene Blutvolumen muss weniger als 13 Prozent des gesamten Blutvolumens betragen. Bei einem Gewicht von weniger als 50kg kann diese Anforderung nicht mehr garantiert werden.

4. Keine größeren Operationen und keine Geburt in den letzten zwölf Monaten
Chirurgie und Geburten können zu Blutverlust führen. Der Körper braucht alle seine Reserven, um so schnell wie möglich zu heilen.

5. Keine Risikosituationen (Drogen, neue und wechselnde Sexualpartner)
Bestimmte Verhaltensweisen bergen statistisch das Risiko der Übertragung gefährlicher Infektionskrankheiten. Im Interesse von Blutspendern müssen solche Risikosituationen berücksichtigt werden. Zu den Risikosituationen im Bereich der Blutspende zählen:

  • Sexuelle Kontakte mit wechselnden Partnern oder mit einem Partner, der erst seit weniger als vier Monaten bekannt ist
  • Sexuelle Kontakte unter Männern
  • Frühere oder aktuelle Injektionen von Medikamenten
  • Sexuelle Beziehungen zu Personen, die positiv auf HIV getestet wurden oder Syphilis, Hepatitis B oder C hatten

6. Keine Verwendung bestimmter Medikamente
Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren örtlichen Bluttransfusionsdienst.

7. Wartezeiten nach Aufenthalten in Ländern mit spezifischen Infektionskrankheiten.
In vielen Ländern besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionskrankheiten wie Malaria oder das West-Nil-Virus. Um die Übertragungsrisiken für Blutspender so weit wie möglich auszuschließen, müssen je nach Land Wartezeiten eingehalten werden.

  • Blut spenden nach Auslandsaufenthalt
    Nach einem Auslandsaufenthalt muss gut geprüft werden, ob und zu welcher Zeit eine Blutspende möglich ist. In vielen Ländern treten tropische Krankheitserreger auf, mit denen die meisten Reisenden in Kontakt kommen. Um eine höchstmögliche Sicherheit von Blutpräparaten zu gewährleisten, müssen mögliche Erreger in die Ablehnungskriterien aufgenommen werden. Dies kann je nach Land und Risikosituation bedeuten, dass die Blutspende für einen bestimmten Zeitraum ausgeschlossen ist.
    Eine Infektion kann asymptomatisch verlaufen und zwei bis drei Wochen nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet im Blut unerkannt bleiben – und doch wäre eine Blutspende ein Erreger, der auf den Empfänger der betreffenden Bluttransfusion übertragen wird. Dies kann möglicherweise zu lebensbedrohlichen Situationen für den Empfänger führen.
  • Einfluss der globalen Erwärmung
    Vermutlich aufgrund der globalen Erwärmung wurde in Europa in den Sommermonaten eine erhöhte Inzidenz tropischer Krankheitserreger festgestellt. Dazu gehören unter anderem das West-Nil-Virus, Dengue oder Chikungunya. Je nach Jahreszeit treten diese auch in gemäßigten Klimazonen auf.
  • Saisonale Veränderungen in Risikogebieten
    Einzelne Länder oder Regionen können kurzfristig als Risikogebiete deklariert werden, die nicht aufgeführt sind. Bevor Sie Ihre Blutspende an den Bluttransfusionsdienst Ihrer Region senden, fragen Sie nach möglichen zusätzlichen Abstoßungskriterien aufgrund von Infektionskrankheiten.

. 8 Keine Tattoos oder Piercings innerhalb der letzten vier Monate
Tattoos oder Piercings verursachen leichte Verletzungen. Dies können Eintrittspforten für Bakterien und Viren sein. Um Entzündungen oder Infektionen vorzubeugen, gilt eine Wartezeit von vier Monaten.

9. Keine Aufenthalte im Vereinigten Königreich (UK) von mehr als sechs Monaten zwischen 1980 und 1996
Das Vereinigte Königreich umfasst England, Wales, Schottland, Nordirland, Isle of Man, Kanalinseln, Falklandinseln und Gibraltar. Der Grund für dieses Kriterium basiert auf der vCJD-Krankheit (Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit). Mehrere Fälle dieser Krankheit sind seit 1980 in Großbritannien und Nordirland aufgetreten. Da eine Übertragung über Blut nicht ausgeschlossen werden kann, musste die Blutspende SRK Schweiz diesen vorsorglichen Ausschluss vornehmen.

10. Seit 1980 keine Bluttransfusion mehr erhalten
Grund für diesen Ausschluss ist die Möglichkeit, die Variante der Creutzfeld Jakob Krankheit (vCJD) durch Bluttransfusionen zu übertragen. Dies wird durch Prionen verursacht. Prionen sind übertragbare Proteine, die schädliche Strukturen im menschlichen oder tierischen Körper bilden.

Es gibt keine Tests, die routinemäßig zum Nachweis von Prionen in der Blutspende verwendet werden können. In Absprache mit den Aufsichtsbehörden wurde daher der Ausschluss von Personen, die einmal Blut erhalten haben, als vorbeugende Sicherheitsmaßnahme eingeführt.


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