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Defender-Comeback: Jetzt kann die Ikone auch Straße – Vorarlberger Nachrichten



Erste Bilder: Die Neuauflage des Land Rover Defender feiert in Frankfurt Weltpremiere.

Frankfurt Auf der IAA feiert die Wiedergeburt des Offroader-Klassikers Land Rover Defender Weltpremiere. Nachdem der Vorgänger vor dreieinhalb Jahren nach zwei Millionen gebauten Exemplaren eingestellt worden war, hatte zunächst niemand mit einer Fortsetzung der Erfolgsgeschichte gerechnet.

Wahre Automobilikonen sind in der schnelllebigen Zeit selten geworden. Umso schockierter war die treue Fangemeinde des englischen Original-Land Rover Defender im Januar 201

6 und trauerte um das letzte Beispiel des quadratischen SUV. Der unverwüstliche US Jeep und die G-Klasse von Mercedes waren nun die letzten echten Offroader, die sogar dort weiterkommen, wo alle modernen Lifestyle-SUVs aufgeben müssen. Mit dem Ende des Defenders, der die verschärften Abgasnormen und die EU-Vorschriften für den Fußgängerschutz nicht einhält, endete ein 70-jähriges Kapitel der Automobilgeschichte.

Selbst eine Tour macht deutlich, dass dieses Auto kein Berg zu hoch, keine Abfahrt zu steil und kaum ein Wasser zu tief ist.

Dies kann nun beschrieben werden. Auf der IAA erstrahlt der moderne Nachkomme des Defenders in neuem Glanz und ist dennoch auf den ersten Blick als legitimer Enkel erkennbar. Natürlich haben die kreisrunden Scheinwerferaugen natürlich den Mut zu ausgeprägter Winkligkeit bei extrem kurzen Überhängen der Karosserie, natürlich das steile Heck mit dem außen angebrachten Reserverad. Alle optischen Eigenschaften des Naturjungen, der auch sein zweites Leben prägen soll. Selbst eine Tour macht deutlich, dass dieses Auto kein Berg zu hoch, keine Abfahrt zu steil und kaum ein Wasser zu tief ist. Darüber hinaus hat der Neue eine Eigenschaft, die immer sein Großvater losging – der Defender kann nun auch Straße fahren.

Auf der IAA erstrahlt der moderne Nachkomme des Defender in neuem Glanz und ist auf den ersten Blick immer noch als legitimer Enkel erkennbar Wir wollten diese Sicherheitslücken beseitigen, ohne den Spaß zu beeinträchtigen. "Der Schwachpunkt des Originals war das Gebiet, in dem die meisten seiner Besitzer am häufigsten verreisten. Der Komfort auf langen, asphaltierten Straßen war ein Fremder, nicht zuletzt wegen des veralteten Leiterrahmens und der starren Achsen. Die robuste Federung verursachte bei jedem Stoß blaue Flecken, ergänzt durch laute Motoren- und Windgeräusche und unbequeme Sitze.

Jetzt verwendet der Defender einen selbsttragenden Aluminiumkörper, der speziell für den Einsatz in hartem Gelände entwickelt wurde. Dank der elektronischen Steuerung sollte sich die Luftfederung an jede Oberfläche anpassen können, wobei die Bewegungen des Körpers 500 Mal pro Sekunde gemessen werden und die ideale Federungseinstellung gesucht wird. Im täglichen Einsatz auf festen Straßen sollte der Brite den gleichen Komfort bieten wie die anderen Modelle von Land Rover, zum Beispiel der Discovery.

Ein Blick in das Lexikon der modernen Offroad-Technologie zeigt die Beschreibung der Geländeeigenschaften des neuen Defender. Durch die Luftfederung kann die Bodenfreiheit in unebenem Gelände um bis zu 14,5 Zentimeter auf fast 30 Zentimeter erhöht werden. Der 2,3-Tonnen-Schiffsführer neigt sich und neigt sich bis zu 45 Grad. Ein zweistufiges Verteilergetriebe, ein abschließbares Mittendifferential und eine gegen Aufpreis erhältliche Hinterachssperre helfen bei Tieflauf, Schlamm, Schnee oder Wüstensand. Im Innenraum hat die digitale Gegenwart das Symbol erreicht

All dies erfolgt in der Regel automatisch, kann aber auch vom Fahrer per Touchscreen gesteuert werden. Neu in dem weiterentwickelten System der elektronischen Hilfsmittel ist ein spezieller Modus für Wasserdurchlässe: Wenn dieser aktiviert ist, werden Heizung und Lüftung auf Umluft geschaltet, die Luftfederung hebt den Defender in maximaler Höhe ab und auf dem zentralen Monitor wird der Fahrer informiert über die jeweilige Wassertiefe. Sie kann bis zu 90 Zentimeter betragen. Am Ufer angekommen, aktiviert das System automatisch für kurze Zeit die Bremsen, um die Fenster zu trocknen und zu reinigen.

Im dicht besiedelten Europa mit seinen zu Recht strengen Umweltvorschriften muss der Verteidiger auf solche Exkursionen und Tauchgänge verzichten. Es gibt jedoch viele abgeschlossene Übungsbereiche, in denen zukünftige Besitzer ihre Fähigkeiten ohne Strafe einsetzen können. In der Zwischenzeit sollte sich der Defender auf sicherem Gelände von Autobahnen, Schnellstraßen und in der Stadt bewähren. Für den Start im kommenden Frühjahr wird die bis zu siebensitzige Version "110" mit einem guten Radstand von drei Metern und einer Länge von fünf Metern, einschließlich des am Hinterrad montierten Reserverads, freigegeben. Der deutlich kürzere Defender 90 (44 Zentimeter unterer Radstand) soll später als Einstiegsversion folgen.

Im Innenraum hat die digitale Präsenz das Symbol erreicht. Die meisten bekannten Assistenzsysteme können bestellt werden. Der zentrale 10-Zoll-Monitor wird ergänzt durch ein ebenfalls digitales, programmierbares 12,7-Zoll-Instrument hinter dem Lenkrad. Die Kameras bieten eine 360-Grad-Ansicht aus der Vogelperspektive, im Offroad-Betrieb kann die Motorhaube praktisch ausgeblendet werden, um die Strecke direkt vor dem Fahrzeug zu inspizieren. Sogar der normale Innenspiegel zeigt auf Knopfdruck ein Kamerabild dessen, was sich hinter dem Auto abspielt. Natürlich ist der Defender immer online, kann aber auch ohne Schlüssel per App geöffnet oder geschlossen werden.

Die Innenarchitekten haben keine guten Ideen. Zwischen den Vordersitzen befindet sich also ein Notsitz. Wenn Sie es nicht brauchen, wird die Rückenlehne heruntergeklappt und dient als Armlehne, die mehr Staufächer und zwei Getränkehalter enthält. Anstelle von empfindlichen Teppichen ruhen die Sohlen der Insassen auf einem unzerstörbaren Gummibodenbelag, die Türschwellen sind verkleidet, so dass die Überreste eines Passagiers, der im schlammigen Gelände herumläuft, leicht abgewischt oder weggenommen werden können.

Das Motorenangebot besteht aus zwei Benzin- und Dieselmotoren mit einer Leistung von jeweils 147 kW / 200 PS und 294 kW / 400 PS. Das Topmodell mit Dreiliter-Sechszylinder-Benziner ist ein sogenannter Mild-Hybrid, der neben einem Turbo auch einen elektrisch angetriebenen Kompressor besitzt. Eine 48-Volt-Batterie treibt einen Startergenerator an, der auch den Motor antreibt. Ein Plug-in-Hybrid-Defender mit einem wiederaufladbaren Elektromotor wird im nächsten Jahr hinzugefügt. Die Verbrauchswerte (zwischen 7,6 und 10,2 Liter pro 100 Kilometer) werden nach WLPT gemessen und auf den alten NEFZ-Standard umgerechnet. SP-X


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