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Dicke Luft wegen Kiffer in den Luzerner Allmend-Wolkenkratzern



Nach Beschwerden ermahnt die Verwaltung der Allmend-Wolkenkratzer stechende Mieter zur Abwägung – andernfalls drohen die Anzeige und eine Meldung an die Polizei. Sogar die Mieter & # 39; Verein rät in solchen Fällen zum "gesunden Menschenverstand".

Roman Hodel

  In den Allmend-Wolkenkratzern verdarb der Cannabisgeruch einigen Mietern die Aussicht. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 15. Januar 2015)

In den Allmend-Wolkenkratzern verwöhnte der Cannabisgeruch einige Mieter & # 39; genuss der aussicht. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 15. Januar 2015)

Cannabisgeruch im Kinderzimmer. Fast täglich und manchmal stundenlang. Eine junge Mutter muss dies in einem der Allmend-Wolkenkratzer in Luzern ertragen. Sie kann ihrem Sohn keine Gutenachtgeschichte bei geöffnetem Fenster erzählen, sie beklagt sich über eine App, die die Bewohner miteinander verbindet und von der die Redaktion einen Auszug hat. Sie ist keineswegs die einzige, die sich darum kümmert. "Wenn Sie bei geöffnetem Fenster einschlafen, können Sie es vergessen", sagt ein anderer Anwohner. Es ist unklar, woher die Belästigung kommt – in den beiden Türmen gibt es fast 300 Wohnungen.

Inzwischen hat sich Wincasa als Vermieter gemeldet – aufgrund "vieler Beschwerden über Cannabisgerüche", wie sie auf den Bildschirmen in den Eingangsbereichen zu sehen sind. Sie wendet sich "direkt an die Mieter", die sich in ihrer Wohnung oder auf dem Balkon küssen, und schreibt:

"Der Geruch gelangt über mehrere Etagen in alle umliegenden Wohnungen und wird von vielen Bewohnern als äußerst unangenehm und störend empfunden.»

Wincasa weist die Mieter darauf hin, dass sie gemäß Artikel 257 des Obligationenrechts zur Einhaltung der Nachbarschaft verpflichtet sind und in diesem Fall die Sorgfaltspflicht "grob verletzt" wird. Dies könnte zur Kündigung der Wohnung und einer Anzeige führen an die Polizei. Als Signet benutzt die Verwaltung auf den Bildschirmen eine Verbotstafel, auf der eine Fuge durchgestrichen ist.

Der Mieterverband Luzern wundert sich über die umfangreichen Informationen der Mieter: "Warum nicht Finden Sie zuerst heraus, wer dafür verantwortlich ist und suchen Sie ein Gespräch mit den Betroffenen? ", fragt Cyrill Studer Korevaar, Geschäftsführer.„ Vielleicht sind sie keine Dauermieter. " Apartments in den unteren Etagen für Touristen oder Geschäftsreisende. Studer sagt:

"Grundsätzlich kann man als Vermieter das Rauchen in Häusern und auf Balkonen nicht verbieten – auch wenn es sich um die leichte Droge Marihuana handelt – aber es ist kein Freipass für das Kettenrauchen."

Vielleicht würden diese Personen CBD-Hanf rauchen, der genauso intensiv riecht, aber legal ist. Dann würde eine Anzeige bei der Polizei nicht viel bringen. Im Falle von illegalem Hanf ist der Besitz kleiner Mengen in der Tat Straflosigkeit, aber kein Verbrauch.

Laut Studer steigen die mietbezogenen Raucherbedürfnisse, auch in Bezug auf Cannabis. Als Grund vermutet er, dass in Wohnungen immer weniger geraucht wird und das Rauchen in der Gesellschaft zunehmend verpönt wird. "In allen nachbarschaftlichen Konflikten müssen die Beteiligten das Problem selbst lösen – also einen Kompromiss finden", sagt er. "In einem Fall, den wir kennen, hat man sich jeden zweiten Tag auf einen rauchfreien Tag geeinigt." Wenn es keine Lösung gibt, kann der Vermieter die eingeschränkte Lebensqualität kritisieren. In extremen Fällen kann der Vermieter in einem Nachbarschaftskonflikt beider Parteien enden. Die Kündigung kann angefochten werden. Studers Tipp:

"Verwenden Sie gesunden Menschenverstand und bleiben Sie kompromissfähig."

Wincasa hätte unter anderem gerne herausgefunden, ob das Problem neu ist oder warum der Verursacher nicht gefunden werden kann. Die Medienabteilung antwortet jedoch nur allgemein: "Wir können keine Informationen zu spezifischen Fragen des Cannabiskonsums geben. Grundsätzlich versuchen wir als Hausverwalter, die Mieter über verschiedene Kommunikationsmittel an die Eigenverantwortung zu appellieren und solche Angelegenheiten direkt mit den Mietern zu klären. Wenn diese Maßnahmen nicht funktionieren, werden wir weitere Schritte unternehmen. »


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