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Dürr droht Ärger wegen Flügeltür – News Basel: City



"Die Basler Polizei als Innovationstreiber" oder "Kostengünstig und ökologisch: Die Kantonspolizei setzt auf E-Mobilität", mit diesen prägnanten Worten kommentiert der FDP-Sicherheitsdirektor Baschi Dürr die Übernahme von Englisch: www.germnews.de/archive/dn/1998/02/15.html Die Basler Zeitung berichtet von sieben Tesla bei der Kantonspolizei der Basler Zeitung (Basler Zeitung berichtete), die erste werde ab Herbst auf den Strassen Basels patrouillieren, auf Twitter werde die Kantonspolizei von der hoechsten Instanz gelobt, Tesla – Gründer Elon Musk selbst gratulierte der Basler der Kauf. "Es scheint, dass dieser Kanton Stil hat."

Das Modell X-1

00-D wird jedoch nicht nur mit seinen beiden Heckflügeltüren gefeiert, die SVP hat bereits mit einer Interpellation reagiert. Die Partei schreibt, es sei unverständlich, dass der Kanton 980 000 Franken für Autos ausgegeben habe, die im Polizeialltag noch nicht erprobt seien und knapp drei Jahre auf dem Markt seien.

Technisch beeindruckendes Auto [19659004] Das Möwenflügelmodell geprüft von Dirk Branke, Redakteur der deutschen Automobilzeitschrift Autobild. Er sagt, dass seine Erfahrungen mit diesem Tesla-Modell geteilt werden. "Klar, es ist ein technisch beeindruckendes Fahrzeug mit viel Know-how, auf das der Besitzer stolz sein kann und das lokal keine Emissionen verursacht." Ebenso ist die Nullgeschwindigkeitsbeschleunigung von null auf hundert Kilometer pro Stunde in viereinhalb Sekunden beeindruckend. Der Fahrer kann diese Beschleunigung jedoch nur wenige Male auf dem Tesla abrufen. "Die Batterien überstehen dieses Manöver zehn Mal nicht und die Elektronik sperrt ab, worauf die Beschleunigung krass abfällt", sagt Branke. Im Privatleben würde das nicht auffallen, aber die Polizei sollte sich laut Branke darauf verlassen können, dass sich das Auto immer gleich verhält.

Große Probleme, sagt Branke, würden die Polizei veranlassen, die Türen zu öffnen. "Sie machen große Schwierigkeiten. Einmal arbeiten sie, ein anderes Mal arbeiten sie nicht. Es ist schwierig, Falttore in Serie zu produzieren." Die komplexe Technologie mit ihren vielen Scharnieren und Sensoren ist nach Ansicht des Hamburger Experten noch nicht ausgereift. "Diese komplizierte Konstruktion hat auch einen zweiten Falz, damit sie auch in beengten Räumen geöffnet werden kann." Außerdem reagierten die Türgriffe empfindlich auf Berührung. Branke: "Ich bezweifle, dass das im Polizeialltag praktisch ist."

Branke bemerkt auch, dass die Firma Tesla "offensichtliche" Probleme bei der Produktion ihrer Fahrzeuge habe. "Manche Autos sind bis zur letzten Kurve gut gebaut, andere haben große Nachlässigkeiten beim Schweißen von Nieten, Spaltspalten oder Oberflächenversatz." Der Hintergrund, so Branke, Tesla, dass bei der Produktion von Autos die Prozesse nicht unter Kontrolle sind. Es ist daher möglich, dass die Kantonspolizei Basel-Stadt eines ihrer sieben Modelle mit solchen Fehlern erfasst hat. In der Industrie werden solche Automobile, die sich durch meist nicht erkennbare Produktionsfehler auszeichnen, als "Monday Cars" bezeichnet. [194559004] Elektrisches Auto ideal für die Stadt

Bezüglich der Batterieleistung und der Batterielebensdauer sagt Branke, dass keine zuverlässigen Zahlen verfügbar sind. Nicht einmal, wenn Sie die Batterien am Ende ihres Lebenszyklus ersetzen könnten. "Tesla ist still darüber. Aber es ist klar, dass die Leistung der Batterien mit der Lebensdauer abnimmt. Wie sich die Batterie nach 100.000 Kilometern verhält, ist jedoch unberechenbar und hängt auch mit den Ladezyklen zusammen."

Polizei berechnet eine Reichweite von etwa 500 Kilometern pro Ladung. "Branke sagt, dass unter normalen Fahrbedingungen etwa 350 Kilometer realistisch sind.

Auch Martin Sigrist, Chefredakteur der Zeitschrift Automobilrevue mit Sitz in Köniz, ist skeptisch gegenüber den Flügeltüren:" Es ist ein Gimmick . Sie gehen hoch und schließen sich elektrisch und werden das Hauptproblem im Polizeialltag sein. "Das Öffnen und Schließen dauert einige Momente.

Ökologisch ein bisschen besser

Sigrist gewinnt den Kauf von über einer Million Franken für die sieben Tesla, aber auch positiv." Die Polizei wird vermutlich das Auto fahren viel und auf Patrouille in der Stadt mit viel Halt und ein Elektroauto ist ideal. Für diesen Zweck sind Elektromotoren besser geeignet als Benzin- oder Dieselfahrzeuge, zumal auch Elektrofahrzeuge beim Bremsen Energie zurückgewinnen können. »Ebenso sind die Wartungskosten für Elektroautos geringer. "Obwohl das Zweieinhalb-Tonnen-Auto einen hohen Reifenverschleiß hat, kann es ohne Motoröl auskommen und benötigt im Allgemeinen weniger Wartung." Die Tatsache, dass, wie Dürr befürwortet, es letztlich billiger machen würde als der vorherige Mercedes, könnte laut Sigrist stimmen. "Allerdings müssen die Teslas sehr viel gefahren werden, da sie beim Kauf vermutlich doppelt so teuer sind."

Übersicht

Experten kritisieren unter anderem die Doppeltür; Die Technologie war noch nicht reif genug für Polizeieinsätze. Sollte sich Dürr vom Teslas abmelden?


In den Aussagen zur Ökologie können auch Fragezeichen gesetzt werden. Wie Hermann Winner, Professor für Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität Darmstadt, erklärt, sind Elektroautos in Mitteleuropa rund 80 Prozent umweltbelastender als Diesel- oder Benzinfahrzeuge oder rund 20 Prozent weniger umweltbelastend. "Ob dieser Prozentsatz höher oder niedriger ist, hängt weitgehend davon ab, wie Strom zum Laden der Batterien verwendet wird", sagt Winner. Und es ist egal, ob der Strom – wie in Basel von der Industrial Works Basel (IWB) – zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt. Sieger: "Das ist eine Milchbuchrechnung, weil Käufer von teurerem sauberem Strom sie anderen Verbrauchern entreißen. Diese wiederum nutzen Strom aus nicht erneuerbaren Quellen." In der Schweiz, aus Kernkraftwerken wie Gösgen oder Leibstadt, in Deutschland aus Braunkohlekraftwerken wie der "schwarzen Pumpe" in der Lausitz. Mit anderen Worten, der fehlende Auspuff von Elektroautos verschiebt sich in großen Kraftwerken und produziert dort die Schadstoffe. Sieger: "In der Stadt selbst ist das Elektroauto aber schon zu 100 Prozent emissionsfrei."

Nicht wirklich besseres Auto

Winner schätzt den Tesla als "nicht wirklich besseres" Fahrzeug ein als einen Autoverbrennungsmotor. "Die Teslas werden nicht besser, aber sie sind gut für die Polizei." Das Corps kann zeigen, dass es nicht "backwoodsy" wird und ein "schickes Auto" hat, sagt Winner: "Das ist eine gute Imagekampagne, bei der die Basler Polizei ein wenig übertreffen kann."

Skeptischer Gewinner gegenüber die Marke Tesla. "Es gibt eine Menge Spekulationen darüber, ob die Marke bankrott geht, was den Wiederverkaufswert des Autos senken würde." Ein hoher Wiederverkaufswert ist jedoch nur ein Punkt, den die Polizei als positiv betrachtet, wenn sie kaufe es. (Basler Zeitung)

Erstellt: 24.03.2018, 08:26


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