قالب وردپرس درنا توس
Home / International / Gelbe Westen fordern Polizisten zum Selbstmord auf – mehr als 100 Festnahmen

Gelbe Westen fordern Polizisten zum Selbstmord auf – mehr als 100 Festnahmen



Auch am Osterwochenende haben in Paris und anderen französischen Städten zahlreiche Anhänger gelber Westen gezeigt. Aktivisten riefen Polizeibeamte zum Selbstmord auf.

  Am Osterwochenende in Paris demonstrieren gelbe Westen. Es ist das 23. Wochenende in Folge, an dem Anhänger der Bewegung demonstrieren. (Foto: Julien de Rosa / EPA)

Am Osterwochenende in Paris demonstrieren gelbe Westen. Es ist das 23. Wochenende in Folge, an dem Anhänger der Bewegung demonstrieren. (Foto: Julien de Rosa / EPA)

(dpa / afp) Protestierende in Paris forderten die Sicherheitskräfte dazu auf, bei den jüngsten Protesten des Gelben Westens in Paris Selbstmord zu begehen, was öffentliche Empörung auslöste. Die größte Allianz der französischen Polizeigewerkschaft sprach am Sonntag über einen "Hass gegen Polizisten" für Polizeibeamte.

Auch die französischen Politiker waren entsetzt. Innenminister Christophe Castaner schrieb in dem Kurznachrichtendienst Twitter, die Opfer sollten sich schämen.

Bei den Protesten hatte er aus den Reihen der Teilnehmer den Gesang "Selbstmord, dich töten" gegeben – eine Anspielung auf mehrere Selbstmorde unter Polizeibeamten seit Anfang des Jahres.

Frédéric Lagache von der Allianz sagte gegenüber AFP: "Dies ist eine Beleidigung der verstorbenen Polizeibeamten, ihrer Familien und der Polizei." Die Aussagen der Teilnehmer waren "unerträglich und inakzeptabel". Lagache forderte die Identifizierung der Verantwortlichen.

Die SGP-Polizei von Unité nannte den Vorfall "Schande" und "Skandal". Die Gewerkschaft der alternativen Polizei (CFDT) forderte die Behörden auf, der "Hasswelle gegen Polizeibeamte" ein Ende zu setzen.

Die Proteste am Samstag brachten erneut Aufstände hervor. Die gelben Westen sammelten sich auf dem Platz der Republik. Nach Angaben der Behörden gingen 27 900 Menschen im ganzen Land auf die Straße, darunter 9000 in Paris. Die gelben Westen machten viel höhere Informationen. Eine Woche zuvor hatten laut offiziellen Angaben 31 000 Demonstranten demonstriert.

Am frühen Nachmittag waren mehr als 200 Personen in der Hauptstadt festgenommen worden, berichtete Franceinfo unter Berufung auf Behörden. Darüber hinaus gab es mehr als 11 000 vorbeugende Kontrollen. Die Demonstranten protestierten hauptsächlich im Osten von Paris. Es kam zu erneuten Spannungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, mehrere Fahrzeuge gingen in Flammen auf.

Die Bewegung protestiert seit Mitte November gegen die Reformpolitik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. In Paris sind keine Proteste rund um die Kathedrale Notre-Dame und die Champs-Elysées erlaubt, die durch einen Brand schwer beschädigt werden. Auf dem Boulevard kam es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Ausschreitungen.

Für das Osterwochenende hatten mehrere Führer der fragmentierten Bewegung vor Wochen Proteste mobilisiert und mobilisiert. Frankreich hatte sich daher erneut auf schwere Unruhen vorbereitet – der Innenminister hatte ein großes Sicherheitskontingent angekündigt. Einige Anhänger der Bewegung hatten etwas Ärger mit den hohen Spenden, die in kurzer Zeit für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre Dame zusammenkamen.

Es ist das 23. Wochenende in Folge, an dem Anhänger der Bewegung demonstrieren.


Source link