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iRobot Roomba i7 + im Test: Saugroboter können immer mehr, aber nicht genug



Der Roomba i7 + kostet satte 1200 Franken. Ist er sein Geld wert?

Rückblick

iRobot Roomba i7 + – der Rolls-Royce unter den Roboterstaubsaugern im großen Test

Saug- und Reinigungsroboter werden immer besser. Und doch können sie herkömmliche Reinigungsutensilien wie herkömmliche Staubsauger und Mop nicht ersetzen. Warum also Geld ausgeben? Ein Bericht über die Vor- und Nachteile des Robo-Helfers.

Laura Stresing / t-online

Haushaltsroboter sollen Menschen von ihrer Arbeit entlasten. Aber wer hilft eigentlich wem? Während der Mensch ohne Roboter gut zurechtkommt, kann davon keine Rede sein. Vakuumroboter brauchen Pflege und Aufmerksamkeit.

Wenn sie in Ruhe gelassen werden, können sie in hoffnungslose Situationen geraten oder sogar Chaos verursachen, wie ein Facebook-Beitrag des US-amerikanischen Filmemachers Ryan Landy zeigt. Sein Saugroboter hatte das Erbe seines jungen, noch nicht sauberen Hundes durchgesehen, ohne den Reinigungsprozess anzuhalten. Der Kot war im ganzen Haus verteilt.

Okay, wir haben Sie gewarnt …

Trotzdem hat die Idee eines Roboters, der nur den groben Schmutz beseitigt, ihren Reiz. Jeder fünfte Staubsauger, der weltweit über Amazon verkauft wird, ist jetzt ein Roboter. Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom planen 1

5 Prozent der deutschen Haushalte, in diesem Jahr einen solchen Haushaltsroboter zu kaufen. Im Vorjahr waren es noch rund die Hälfte (8 Prozent).

"Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzt", sagt Sebastian Klein, Geschäftsführer von iRobot Deutschland. "Kunden auf der ganzen Welt lieben es, täglich nach Hause zu kommen und ihre Böden zu reinigen." Das US-amerikanische Unternehmen iRobot ist seit 2002 mit seiner beliebten Roomba-Serie einer der führenden Hersteller von Haushaltsrobotern. IRobot gibt an, weltweit etwa 25 Millionen Geräte verkauft zu haben. Die Roomba-Modelle gehören nach wie vor zu den Bestsellern.

Billige Konkurrenz aus China setzt Druck auf

Inzwischen hat iRobot aber Konkurrenz bekommen. Vor allem Neuankömmlinge aus Fernost drängen mit deutlich günstigeren Modellen auf den Markt. Für weniger als 200 Franken bekommen Sie einen einfachen Staubsauger. Das aktuelle Topmodell des IRobot, der Roomba i7 +, kostet rund 1'200 Franken.

Käufer dürfen aber auch von Premium-Geräten keine Wunder erwarten. Kabel, Treppen, Einstiegsleisten und hohe Teppiche bereiten allen Robotern Probleme. Ecken und schmale Schlitze bleiben unbeschichtet. Selbst unter idealen Bedingungen erzielen die App-gesteuerten Haushaltshelfer oft nicht die gleichen Ergebnisse wie ein herkömmlicher Staubsauger, urteilt die Stiftung Warentest. Gute Noten gibt es also schon für Roboterstaubsauger mit mittelmäßiger Reinigungsleistung, Hauptsache die Technik spielt eine Rolle.

Leistung ziemlich windig: Der Roomba i7 +

Technisch werden die Geräte immer ausgefeilter. Mit jedem neuen Modell versuchen die Hersteller, typische Probleme zu lösen und Belästigungen zu beseitigen.

Das Entleeren eines entleerten Behälters gehörte dank der automatischen Absaugung der Vergangenheit an.

Beispielsweise entsorgt der Roomba i7 + von iRobot den gesammelten Staub nach jedem Reinigungsvorgang automatisch an der Basisstation. Dort wird der Schmutz automatisch abgesaugt und landet in einem Einwegbeutel, wie man ihn von Staubsaugern kennt. "Dadurch entfällt das oft staubige und schmutzige Entleeren des Saugbehälters", erklärt Klein.

Früher oder später muss der Staubbeutel ausgetauscht werden.

Die Ersatztasche kostet rund sieben Franken. Außerdem macht die Absaugvorrichtung an der Basisstation viel Lärm. Dies kann nicht ausgeschaltet oder verschoben werden. Wenn Sie lieber ohne automatische Entleerung auskommen möchten, können Sie den "kleinen Bruder", den 200 Franken günstigeren Roomba 7, ohne "saubere Basis" verwenden.

Maschine reinigt den Boden – Mann reinigt die Maschine

Bei dem Luxusmodell von iRobot ist sowieso keine Wartung erforderlich. Der Schmutz im Roboterstaubsauger sowie der Filter müssen von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Lange Haare wickeln sich um die Rundbürsten. Sie können nur schwer wieder abgepumpt werden.

Gegenstände wie Pinsel, Walzen und Filter sind sowieso nicht für die Ewigkeit gemacht. Ihre Lebensdauer hängt von der Nutzung ab. "Die meisten Menschen saugen regelmäßig und manchmal sogar täglich, um ihren Wohnraum sauber zu halten", sagt Klein. Die App teilt dem Benutzer mit, wann es Zeit ist, verschlissene Teile auszutauschen. Zu diesem Zweck erfasst die App jeden Reinigungslauf, zählt jede Arbeitsminute und jeden Quadratmeter Putz.

Maik Morgenstern von der Firma AV-Test befürchtet, dass diese Daten nicht nur zum Nutzen des Kunden erhoben werden. So könnten die Hersteller die Informationen aus der App beispielsweise nutzen, um eventuelle Gewährleistungsansprüche abzuwehren. Wenn sich herausstellt, dass der Benutzer trotz der Warnung der App keine Ersatzteile gekauft hat, kann das Rückgaberecht erlöschen.

Daten für Ikea und Google?

Morgenstern und sein Team beschäftigen sich eingehend mit den Datenschutz- und Sicherheitsaspekten der eingesetzten Vakuumroboter. Dabei ist zu beachten, dass gerade Schnäppchenanbieter aus Asien noch Nachholbedarf haben. "Wir sehen, dass gerade die neuen Unternehmen auf dem Markt bestimmte Sicherheitsstandards offenbar nicht umsetzen können", sagte Morgenstern.

Der Experte lobt jedoch die Produkte von iRobot als "technisch vorbildlich". Alle Datenverbindungen werden sauber verschlüsselt. "Für Hacker wäre es nicht einfach, das Gerät fernzusteuern", sagt Morgenstern. Die umfangreichen und komplizierten Datenschutzbestimmungen von iRobot finden den Experten jedoch "fragwürdig". "Das Unternehmen sichert sich viele Rechte durch generische Formulierungen."

Häufig würden die Hersteller von Haushaltsrobotern die gesammelten Daten mit anderen Unternehmen teilen, warnt Morgenstern. So kooperiert beispielsweise die chinesische Marke Roborock mit dem Möbelhaus Ikea. IRobot hat auch einen Partner, der sich für Daten interessiert: Google. Ein Roboterstaubsauger in jedem Haushalt könnte diesen Unternehmen wertvolle Erkenntnisse liefern. Beispiel Morgenstern

iRobot glänzt mit ein paar guten Ideen

Vakuumroboter zeichnen mehr oder weniger detaillierte Pläne der Wohnung. Dies hilft ihnen, ihre Reinigungsroutine zu perfektionieren. Darüber hinaus können die Eigentümer über eine App-Fernbedienung Reinigungsaufträge für bestimmte Räume und Bereiche erteilen.

Die iRobot-App hat den Vorteil, dass mehrere Karten darin erstellt werden können. Dadurch ist der Roomba auch für den Einsatz auf mehreren Etagen geeignet. Darüber hinaus erweist sich die mitgelieferte Lichtschranke als praktisch, die bei Bedarf eingerichtet werden kann. Dies kann Bereiche markieren, die der Roboter nicht betreten sollte. So kann man auch den Roomba ohne die App an seine Grenzen bringen.

Tatsächlich machen viele Vakuumroboter ihre Arbeit ohne App. Sie müssen sie nicht einmal mit dem Heimnetzwerk verbinden. Dies vermeidet potenzielle Datenschutz- und Sicherheitsprobleme. Der Nachteil: Die Komfortfunktionen entfallen ebenso wie Lerneffekte und Firmware-Updates, die Verbesserungen bringen sollten. In einer kleinen Wohnung spielt dies keine Rolle.

Navigation über Kamera und Infrarotsensor

Jeder Vakuumroboter navigiert unabhängig mit Hilfe von Berührungs-, Laser- und Infrarotsensoren. Der Roomba i7 hat auch eine Weitwinkelkamera auf der Oberseite. So befindet er sich sehr gut in seiner Umgebung und kehrt zuverlässig zu seiner Station zurück. Morgenstern kann Spionagesorgen zerstreuen: "Diese Kameras haben noch keine hohe Auflösung, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen, dass der Vakuumroboter die Wohnung fotografiert."

Aber wer braucht so ein Gerät? "Wie bei jedem neuen Gerät sollten Sie sich zunächst überlegen, ob es wirklich einen Mehrwert bietet", sagt Morgenstern.

Roomba und Co. arbeiten am besten in einer roboterfreundlichen Umgebung, dh in einer gepflegten Wohnung ohne Hindernisse. Herumliegende Spielsachen, Kleidung und andere Dinge sind der natürliche Feind der Maschine und müssen zunächst von Menschenhand beseitigt werden.

So kommt es auch vor, dass der Vakuumroboter im Haus Morgenstern wesentlich seltener zum Einsatz kommt, da dort ein Kind lebt, verrät der Experte. Singles und Tierhalter werden jedoch schnell feststellen, dass sie selten Staubsauger, Besen und Mopps verwenden, wenn ein Robo-Helfer bereits den größten Schmutz beseitigt hat.

Hinweis: Der Roomba i7 + wurde von iRobot für diesen Bericht zum Testen ausgeliehen.

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