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Revolut, Transferwise, Neon, Zak: Vergleich mit Schweizer Banken



Revolut wird immer wieder als billige Alternative gelobt. Ob das stimmt, zeigt der Vergleich. Image: Shutterstock

Schweizer Banking-Apps? So viel billiger sind Revolut und Co. wirklich

Wie schlagen bekannte Smartphone-Banken klassische Finanzinstitute? Gebühren, Wechselkurse und Vorteile im Vergleich.

Was ist passiert?

Der unabhängige Online-Vergleichsdienst moneyland.ch verglich die für die Schweiz relevanten Smartphone-Banken mit den Angeboten der Schweizer Grossbanken. Dies bestätigt die Vermutung vieler Nutzer: Wechselkurse und Gebühren sind für die meisten Fintech-Start-ups deutlich niedriger und die Dienstleistungen insgesamt sind oft besser. Die Gewinner sind Revolut und TransferWise. Aber der Teufel steckt im Detail, wie wir gleich sehen werden.

Was wurde untersucht?

Die Vergleiche lauteten:

  • Dienstleistungen
  • Gebühren
  • Wechselkurse und
  • Gesamtkosten.

Jeweils für unterschiedliche Nutzungsprofile.

Welche Angebote wurden analysiert?

Die britischen Smartphone-Banken wurden genauer unter die Lupe genommen und TransferWise die Schweizer Smartphone-Banken Zak und Neon sowie die fünf großen Schweizer Banken UBS Credit Suisse (CS), Raiffeisen PostFinance und Zürcher Kantonalbank (ZKB).

Zusätzlich wurden die drei Schweizer "kostenlosen Kreditkarten" Migros Cumulus-Mastercard (Cembra Money Bank), Cashback (Swisscard) und Coop Supercard für die verwendet Kreditkartenvergleich (TopCard).

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse?

Am Montag informierte moneyland.ch über den relativ breiten Vergleich. Der Pressemitteilung zufolge gibt es zwei nichtschweizerische Gewinner:

  • Die ausländischen Neo-Banken Revolut und TransferWise überzeugten mit günstigen Wechselkursen und benutzerfreundlichen Prozessen.
  • Revolut und TransferWise sind noch kein vollständiger Ersatz für Schweizer Bankdienstleistungen. Da sie kein Schweizer Konto anbieten, können Arbeitgeber und andere Unternehmen kein Geld überweisen.
  • Sie haben sich als zusätzliche Kreditkartenalternative für günstige Einkäufe und Bargeldbezüge im Ausland besonders gelohnt.
  • Nachteile sind geringere Sicherheiten ohne schweizerische Einlagensicherung und im Falle von Revolut ein größerer Mangel an Transparenz.

Interessant ist auch das Fazit von moneyland.ch an die Schweizer Anbieter:

  • Die Smartphonebank Neon schnitt im Vergleich von Privatkonto und Bankpaket für erwachsene Kunden deutlich günstiger ab als die klassischen Banken, haben aber nur durchschnittliche Wechselkurse.
  • Die Smartphone-App Zak Bank Cler ist technisch etwas teurer als Neon und in Bezug auf Wechselkurse "sogar überdurchschnittlich teuer".
  • Für Jugendliche und Studenten sind die klassischen Bankangebote in der Regel immer noch die günstigste Lösung.

Smartphone-Banken im Vergleich zu Kreditkarten

moneyland.ch hat die Kreditkartenbedingungen traditioneller Banken mit den Karten von Smartphone-Banken verglichen. Folgende Punkte wurden betrachtet:

  • Ticketbearbeitungsgebühren,
  • Bearbeitungsgebühren für ausländische Währungen
  • Umtauschkosten (Schweizer Franken gegenüber Euro) und
  • Gutschriften für Einkäufe in der Schweiz in Höhe von 5.000 Franken und im Ausland in Höhe von 1000 Euro pro Jahr.

Dies sind die billigsten Anbieter:

Das Fazit: Der billigste Anbieter ist der britische TransferWise mit einem Gesamtpreis von 3,95 Franken, gefolgt von Revolut mit 7,00 Franken (Einkäufe während der Woche) oder CHF 12,60 (Wochenendeinkäufe).

Es folgen die Schweizer "Gratiskreditkarte" Coop Supercard Visa / Mastercard zum Preis von 15,75 Franken, die Migros Cumulus Mastercard zum Preis von 18,15 Franken und die Cashback-Kreditkarte (Variante Visa / Mastercard) von Swisscard mit 34,55 Franken Schweizer Franken.

Aber: Je nach Nutzungsprofil kann die Rangfolge unterschiedlich sein. Auf moneyland.ch ist ein individueller Kreditkartenabgleich mit verschiedenen anderen Karten möglich.

Kostenvergleich Schweizer Anbieter

Internationale Smartphonebanken bieten laut Analyse von Moneyland noch keine gültige Alternative zum Schweizer Bankkonto. Weder Revolut noch TransferWise bestehen auf einer schweizerischen Einlagensicherung:

"Im schlimmsten (wenn auch unwahrscheinlichen) Fall einer Insolvenz wäre es schwierig, das Geld von den ausländischen Smartphone-Banken zurückzugewinnen."

Es gibt einen Kontovergleich der Kosten für Zahlungen und Debitkarten ("Debitkarten"), die von Schweizer Smartphone-Banken und klassischen Banken durchgeführt werden. Mit folgendem Profil:

  • Debitkartenkäufe: 5000 Franken in der Schweiz, 1000 Franken im Ausland.
  • Bargeldbezüge mit der Debitkarte: 25 Gehälter in der Schweiz, 5 Gehälter im Ausland.
  • Jährlich 50 Zahlungseingänge, 20 Überweisungen in die Schweiz, 5 Überweisungen ins Ausland, 2 monatliche Daueraufträge und 2 monatliche LSV-Gebühren.

Der günstigste Anbieter:

Smartphone-Banken im Kontovergleich inklusive Debitkarten. screenshot: moneyland.ch

Ergebnis: Für Erwachsene ist die Smartphonebank Neon die günstigste Lösung für das untersuchte Profil mit jährlichen Gesamtkosten von CHF 30 pro Jahr. Die Smartphone-Bank Zak verlangte für dasselbe Profil 90 Franken pro Jahr.

Klassische Grossbanken waren 160 Franken (PostFinance), ZKB (172 Franken), Raiffeisen (177,50 Franken), CS (201,25 Franken) und UBS (211,90 Franken)) deutlich teurer.

Es gibt aber auch klassische Banken, die für das untersuchte Profil deutlich günstiger sind, insbesondere die Freiburger Kantonalbank (Abrechnung: 69 Franken) und die Appenzeller Kantonalbank (76 Franken).

Was viele vielleicht nicht wissen: [19659040] "Für junge Leute und Studenten sind traditionelle Banken oft immer noch die billigste Option in Bezug auf Sonderangebote. Selbst größere Banken bieten oft bessere Konditionen für junge Leute und Studenten als die Schweizer Smartphone-Banken Neon und Zak. "

Wer bietet das günstigste Gesamtpaket an?

Je nach Verwendungsprofil sind Bankpakete bei verschiedenen Schweizer Banken günstiger als die Kombination einzelner Produkte wie persönliches Konto, Kreditkarte und Debitkarte bei derselben Bank. moneyland.ch hat deshalb auch einen Vergleich mit Bankpaketen durchgeführt, der folgende Vorteile berücksichtigt:

  • Einkäufe im In- und Ausland per Kreditkarte,
  • Barabhebungen mit der Debitkarte,
  • Zahlungen und [19659010] Sparzinsen in Höhe von 30'000 Franken.

Fazit: Auch hier ist die Smartphone-Bank Neon die günstigste Lösung für das untersuchte Profil mit jährlichen Gesamtkosten von 49,50 Franken. Es folgten das Privatkonto Plus von PostFinance zu CHF 106.30, die Smartphone-Bank Zak zu CHF 122.50, das Paket «Inklusive Silber» der Zürcher Kantonalbank zu CHF 164.80, das Einzelpaket von UBS zu CHF 178.25, Bonviva Silver von der Credit Suisse für 200,35 Franken und das Privatkonto von Raiffeisen plus 224,80 Franken.

Wer bietet die besten Wechselkurse an?

moneyland.ch hat die Devisenverkaufskurse in Schweizer Franken (CHF) an vier Referenzdaten für die folgenden Währungen analysiert:

  • Euro (EUR),
  • US-Dollar (USD),
  • Britische Pfund (GBP),
  • Schwedische Krone (SEK) und
  • Thailändischer Baht (THB).

Aufregende Einblicke für ausländische Reisende:

  • TransferWise bietet Interbankenkurse für alle untersuchten Währungen ohne Aufpreis an (es fallen jedoch zusätzliche Bearbeitungsgebühren an).
  • Revolut bietet ebenfalls Interbankzinsen an, jedoch nicht für den thailändischen Baht (Prämie von rund 1%). Darüber hinaus berechnet Revolut an Wochenenden teurere Kurse (Hauptwährungen mit einem Aufschlag von 0,5%, andere wie Thai Baht mit einem Aufschlag von 2%).
  • Schweizer Smartphone-Banken hatten keine besonders günstigen Preise für die für Kartentransaktionen angebotenen Stichtage. "Neon war den befragten klassischen Banken ebenbürtig, und Zak von Bank Cler hatte noch teurere Kurse."
  • Der Verkaufspreis in Schweizer Franken betrug im Durchschnitt bei klassischen Banken für Debitkarteneinkäufe im Ausland : PostFinance 1,18%, Raiffeisen 1,49%, UBS (Debitkarten): 1,67%.

In US-Dollar und Pfund-Währungen waren die Prämien ähnlich wie beim Euro, beim thailändischen Baht jedoch nochmals deutlich höher, wie moneyland.ch schreibt:

  • TransferWise 0%,
  • Revolut 1,18%,
  • PostFinance 1,50% bis 1,73% (je nach Bankomat),
  • Neon 1,66%,
  • UBS-Debitkarten 1,80%,
  • UBS-Kreditkarten 2,29%,
  • Viseca-Kreditkarten 2,35%,
  • Swisscard-Kreditkarten 2,50%,
  • Raiffeisen 2,54% und
  • Zak sogar 5,00%. [19659083] Wer bietet die meisten Funktionen an?

    Insbesondere die ausländische Smartphonebank Laut moneyland.ch bieten TransferWise und Revolut Funktionen an, die bei Schweizer Anbietern noch nicht üblich sind.

    • Dazu gehörten Echtzeitbenachrichtigungen direkt zum Zeitpunkt der Kartenbereitstellung,
    • umfangreiche Konfigurationsoptionen für die Verwendung der Karte (z. B. Magnetstreifen oder kontaktlose Funktion gesperrt) oder
    • ein Münzsystem mit mehreren Währungen.

    "TransferWise und Revolut sind jetzt eine Alternative zu den etablierten Schweizer Karten, wenn es um das Bezahlen in Online-Shops, Shops und Restaurants geht." [19659089] Ralph Beyeler

    Funktionen auf einen Blick:

    Screenshot: moneyland.ch

    "Überraschenderweise" sind die Smartphonebanken bei mobilen Zahlungsdiensten noch nicht so groß: TransferWise und Neon unterstützen Apple Pay Google derzeit nicht Bezahlen oder Samsung Pay. Zak will im Juli alle gängigen Dienste unterstützen. Und die Schweizer Banken setzen neben der CS, die auch Apple Pay anbietet, weiterhin hauptsächlich auf Twint als mobile Zahlungslösung.

    Klassische Schweizer Banken bieten sowohl Kreditkarten als auch Debitkarten ("EC-Karten") an. Je nach Nutzungsart sei die eine oder andere Karte die billigere Lösung, schreibt Moneyland. "Schweizer Kreditkarten sollten in der Regel nicht für Bargeldbezüge verwendet werden, da sonst hohe Gebühren anfallen würden."

    Bei den neuen Smartphonebanken wie Revolut, TransferWise und Neon wird normalerweise für alle Anwendungsfälle eine einzige Karte verwendet. "Im Gegensatz zu herkömmlichen Debitkarten (wie Maestro-Karten) können MasterCard-Debitkarten von TransferWise und Neon auch für Online-Einkäufe verwendet werden."

    Was bedeutet das?

    Moneyland-Chef Benjamin Manz: [19659040] "Kurzfristig werden die Smartphone-Banken die traditionellen Banken nicht in Bedrängnis bringen. Mittelfristig müssen die Schweizer Banken jedoch darauf achten, dass sie ihre Verbindung nicht verlieren." [19659042] Vor allem die hohen Fremdwährungsgebühren traditioneller Banken dürften zunehmend unter Druck geraten.

    Es liegt an den lokalen Anbietern, ihre Gebühren zu senken. Sie entscheiden mit ihrer Brieftasche oder ihrem Gebrauch, wie schnell sich die Dinge ändern.

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