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Schweizer Armee: Der neue Duro kann erst 15 Sekunden später gestartet werden



Brauchen Sie in Zukunft mehr Geduld: Soldat vor einem Duro. Bild: Keystone / Watson

Nur kein Stress: Der neue teure Duro der Armee kann erst nach 15 Sekunden gestartet werden die Schweizer Armee.

Henry Habegger / CH Media

"Früher", sagt der Motorradfahrer a. D. Roland Schmid, "Sie könnten den Hauptschalter der Militärfahrzeuge drehen und losfahren." Zum Glück, denn im Notfall zählt jede Sekunde. Nicht so beim gestärkten Crew-Transporter Duro. Da es ungefähr 1

5 Sekunden dauert, bis die Elektronik eingeschaltet und das Fahrzeug bereit ist, ist Schmid erstaunt.

Er ist einer der Exponenten des Aargauer Bürgerforums "Duro-Millionen", das seit 2015 gegen das "Geldschlachten" im Feld Duro anzieht, da sich Bundesrat und Parlament entschlossen haben, 2200 der über 20-Jährigen zu haben. Der einjährige Duros wurde von der US-amerikanischen GDELS-Mowag im Thurgau auditiert. Für 558 Millionen weit über 200.000 Franken pro Stück.

Eine gepanzerte Version des Duro. Bild: KEYSTONE

Armasuisse bestätigt: Lange Anlaufzeit

Sache mit den auf Anfrage bestätigten 15 Sekunden, ein Sprecher von Armasuisse im Verteidigungsministerium (VBS). Der Hauptschalter wird jedoch nur ausgeschaltet, wenn das Fahrzeug längere Zeit abgestellt ist. «Zum Beispiel abends». Aber es gibt noch viel mehr Ärger mit dem Duro: Jetzt hat sich herausgestellt, dass der Österreicher Steyr Motors, der den neuen Motor ausliefern soll, zahlungsunfähig ist.

GDELS-Mowag und Armasuisse haben sich daher stattdessen für einen italienischen Fiat-Motor entschieden. Die Bundesregierung muss nun 3500 Franken pro Motor zahlen: Der Fiat-Motor ist teurer, entspricht der ökologischeren Euro-Norm 6. Der ursprünglich geplante neue Steyr-Motor hatte nur Euro 3. Doch der VBS wollte vor einigen Jahren dieser Euro 3 Motor in Duro. "Ein Witz", sagt Schmid, "ein Motor mit uralter Technologie. Angeblich, weil man den alten Dieselbestand noch nutzen wollte."

Maurer wollte alten Diesel einsetzen

Der Aargauer SVP-Nationalrat Ueli Giezendanner kritisierte im Dezember 2015 im Parlament, dass der damalige SVP-Militärminister Ueli Maurer an einem Motor mit alter Technik festhielt. Maurer begründete dies mit "in unterirdischen Anlagen gelagerten Dieselvorräten", deren Qualität "vielleicht" für neue Systeme nicht die beste sei. [19659008] Nationalrat Ueli Giezendanner ist überrascht. Bild: KEYSTONE

Armeefahrzeuge müssten jedoch im Notfall mit dem "gelagerten Diesel" fahren können. "Deshalb beispielsweise unsere Schützenpanzer habe nur einen Euro-3-Motor ", sagte Maurer.

Unter Amherd passiert es plötzlich

Nun staunt Giezendanner, dass unter CVP-Bundesrat Viola Amherd plötzlich mit der grüneren Euro-6-Norm umgeht. Wegen des flo p Mit den Motoren von Chinese Austria verzögert sich die Auslieferung des teuren Duros weiter. Und die 215 Teile, die bereits den Steyr-Motor erhalten haben, werden demontiert. Denn nach den Überlegungen der Armee: Man fährt eine "Ein-Motor-Strategie". Will heißen: Jetzt kommt alles in Duros Fiat.

Dies bringt Roland Schmid vom Duro-Forum wieder auf die Palme: "Die Sache wird weiter beschönigt, was das Zeug hält." Es ist nicht wahr, dass in Zukunft der Duros dieselbe Motorenmarke drinstecke. Denn es gibt noch rund 800 Duros, die überhaupt nicht "bewertet" werden. Es sind noch alte Steyr-Motoren im Einsatz.

Was Armasuisse bestätigt, war es 780 Duro I mit speziellen Körpern, die nur wenige Meilen zurücklegten. Diese würden nicht mit Fiat-Motoren nachgerüstet.

Garagisten schauen in die Röhre

Aber der Duro-Ärger geht weiter. Lokale Werkstattleute schauen in die U-Bahn. Schmid weiß: "Bisher konnten mechanische Werkstätten und Werkstätten den Service von Duros erbringen. Jetzt hat GDELS Mowag den Auftrag an Scania vergeben. Der Armeeauftrag geht an eine ausländische Firma. Das ist ein Skandal für sich. Ich weiß von Kleinunternehmer, die deswegen Mechaniker entlassen mussten. »

Dies kritisiert Ueli Giezendanner:« Ich habe nichts gegen Scania. Aber es ist ein Skandal, dass die Garagisten diese Befehle wegnehmen. »

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