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Singles Day 2019: Ansturm größer als letztes Jahr



Sei es Halloween oder Valentinstag – in der Schweiz gibt es bereits amerikanische Bräuche. Ein weiteres Beispiel: Die Rabattschlacht am Black Friday, dieses Jahr am 29. November. Hunderte von Lieferanten werden an diesem Tag ihre Preise senken. Und so rekordverdächtige Umsätze.

Der heutige Tag der Singles gibt einen ersten Vorgeschmack auf diese Einkaufslust. Die Schweizer kannten den chinesischen Einkaufstag noch nicht sehr gut. Die ersten Zahlen zeigen jedoch, dass sich dies geändert hat.

Singles & # 39; Tag ist in der Schweiz angekommen

Gerade im Online-Handel haben die Schweizer heute schon so hart getroffen. Der durchschnittliche Warenkorb hatte um 9.00 Uhr einen Wert von 154 Franken. Zum Vergleich: 2018 waren es noch 96 Franken am selben Tag. 110 Anbieter stiegen in den Discount-Zug. Unter anderem die Schwergewichte Manor, Media Markt oder Amorana. Es gibt eine Reduzierung von bis zu 22 Prozent.

"Die Wahrscheinlichkeit, dass Singles Day in den kommenden Jahren noch wichtiger wird, ist sehr hoch", schreibt das Startup blackfridaydeals.ch. Es analysiert die Entwicklungen in den Einkaufsereignissen und kommt zu der These: "Er kann sogar den Schwarzen Freitag als wichtigsten Einkaufstag des Jahres ersetzen."

Sind die Singles & # 39; Tag ersetzen den schwarzen Freitag?

Ein Black Friday-Portal sieht das anders. Es bezieht sich auf Zahlen von Google. Diese würden einen anstehenden Wachwechsel eindeutig verweigern. Und tatsächlich: Im November 2018 suchten 550.000 Schweizer bei Google nach Black Friday. Deutlich weniger jedoch tippten Singles Day in die Suchmaschine: Im vergangenen Jahr gab es 22'200 Anfragen. Der Trend nimmt jedoch zu.

Suchen oder keine Fragen – gerade die Kunden wollen große Rabatte. Und sie fordern immer mehr. Dies zeigt eine Oliver Wyman Umfrage. Gefragt von 1000 Black Friday-Käufern, möchten sie nur 54 Prozent erreichen, wenn das Angebot um 50 Prozent oder mehr reduziert wird. Zwei von drei Käufern lehnen sogar den Kauf ab, wenn der Rabatt für sie zu gering ist.

"Rabatte sehen aus wie eine Droge"

Experte Nordal Cavadini sieht diesen Trend als Bedrohung. "Rabatte wirken wie ein Medikament – im Laufe der Zeit muss man die Dosis immer wieder erhöhen", sagt er. Sein Fazit daher: Der Einzelhandel kann das Tagesgeschäft ausschlachten und Umsätze verlieren.

Trotz dieser Bedenken wird heute viel gearbeitet. So hat der Online-Riese Alibaba bereits 13 Milliarden Franken umgesetzt – in der ersten Stunde. (Bro)


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