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Slope in Crans-Montana stand kurz vor der Schließung



Lawinenunfall in Crans-Montana: Die Landebahn war kurz vor der Schließung

Auch in den Tagen vor dem Lawinenunfall im Skigebiet Crans-Montana war die Landebahn "Kandahar" nachmittags geschlossen.

Rettungsmannschaften suchen am Montag. Bild: EPA / KEYSTONE

Daniel Fuchs / ch media

Am Donnerstagnachmittag trauerten die Eisenbahnen im Skigebiet Crans-Montana um die Pistenretter, die am Dienstag an der Lawinenkatastrophe von Dienstag starben. Immer mehr zeigt sich das ganze Ausmaß der Tragödie: Die Landebahn sollte geschlossen werden, wie die Forschung nun zeigt.

"Wie am Sonntag und am Montag sollte die Startbahn am Katastrophentag um 1

4.45 Uhr geschlossen haben. Auf jeden Fall haben wir diese Informationen am Dienstag an unsere Kunden weitergegeben, zum Beispiel, als sie Skier bei uns gemietet haben." sagt der Besitzer eines lokalen Sportgeschäfts für diese Zeitung.

Alle Informationen zum Lawinentransceiver in Crans-Montana

Abschluss des Kurses Dieser Nachmittag ist typisch für diese Saison, bestätigt Nicolas Masserey, Leiter der Skischule Crans-Montana, diese Informationen. Masserey kennt die genaue Zeit nicht, aber sie ist sich sicher: "Die Strecke war immer noch offen, als die Lawine um 14.20 Uhr herunterfiel. Der Plan war derselbe wie an den beiden Tagen zuvor, also schließen Sie die Piste am Nachmittag. "

Die Gondelbahn zur Bergstation La Plaine-Morte, von der aus die von der Lawinenschwalbe getroffene schwarze Piste Kandahar nur bergab führt, förderte kurzzeitig keine Schneesportler, bevor die Piste geschlossen wurde. Bei noch höheren Temperaturen ist die Steigung laut Masserey im Frühjahr oft schon mittags geschlossen.

Lawinenforscher vermuten eine Gleitschneelawine

Nach Angaben des Skiverleihs ist ausgeschlossen, dass Schneesport die Lawine ausgelöst hatte. "Niemand geht dort oben auf den Hügel. Jemand hätte den Gipfel erklimmen müssen, aber das hat niemand getan", sagt er.

Also, was ist am Dienstag passiert? Nach und nach kommen die Puzzleteile zusammen. Lawinenforscher vermuten eine sogenannte Schneelawine. Ein Phänomen, das in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. In den Medien zitierte Pistenchefs zitieren das Problem der hohen Temperaturen im Herbst und Winter. Der Schnee fällt auf den warmen Boden, die Hitze wird praktisch unter der Schneeschicht isoliert. Der Hang beginnt zu rutschen, was sich an sonnigen Steilhängen in Form von sogenannten Fischmäulern zeigt. Die Schneedecke wird immer weiter auseinander gerissen, bis der untere Teil plötzlich abbricht.

Eine Untersuchung der Walliser Justiz ist im Gange. Die bedeutsame Entscheidung der Sicherheitsbeamten in Crans-Montana, die Start- und Landebahn bis zum Nachmittag offen zu halten, wird dabei eine Rolle spielen. Auch die Frage, ob Schneesportler, zum Beispiel Freerider, die Lawine verursacht haben oder ob die Schneemassen spontan in Bewegung geraten. (tam / aargauerzeitung.ch)

Auf der Suche nach Lawinenopfern in Crans-Montana

Video: srf / SDA SRF

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